Pallade Veneta - Schweizerin Haenni wird CEO bei RB Leipzig

Schweizerin Haenni wird CEO bei RB Leipzig


Schweizerin Haenni wird CEO bei RB Leipzig
Schweizerin Haenni wird CEO bei RB Leipzig / Foto: David Inderlied - IMAGO/SID

Die Schweizerin Tatjana Haenni wird neue CEO beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig. Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, wird die 59-Jährige ab dem 1. Januar die Geschäftsführung leiten. Damit besetzt der Klub die Stelle, die nach dem Abgang von Oliver Mintzlaff im November 2022 vakant war. Haenni ist die erste Frau, die einen Verein im deutschen Profifußball führt.

Textgröße ändern:

Sie sei überzeugt, sagte Haenni, "dass wir mit einem starken Teamwork und dem Fokus auf die Stärken von RB Leipzig noch viel Potenzial ausschöpfen können". Und fügte an: "Ich kann es kaum erwarten, im Januar zu starten und den Klub noch besser und intensiver kennenzulernen. Gemeinsam wollen wir den erfolgreich eingeschlagenen Weg weitergehen und unsere ambitionierten Ziele verwirklichen."

Als Spielerin absolvierte Haenni 23 Länderspiele für die Nationalmannschaft der Schweiz. Nach ihrer aktiven Karriere arbeitete sie unter anderem für die UEFA, FIFA und den Schweizerischen Fußballverband. Bis zuletzt war sie als Chief Sporting Director für die US-amerikanische Frauen-Profiliga NWSL tätig. Bei RB wird sie der Geschäftsführung mit Johann Plenge (Business), Florian Hopp (Administration) und Marcel Schäfer (Sport) vorstehen.

"Sie hat uns und die Gremien in den Gesprächen mit ihrer Expertise überzeugt sowie mit der Kombination aus Fachkenntnis, Führungsstärke und strategischem Denken. Wir erhoffen uns dadurch neuen Input und frische Impulse, damit wir für die Zukunft gerüstet sind und den steigenden Anforderungen weiterhin gewachsen bleiben", sagte Mintzlaff, der nach seinem Abschied vom operativen Business in Leipzig in die Geschäftsführung von Red Bull aufgestiegen war. Bei RB Leipzig fungiert er derweil als Aufsichtsratsvorsitzender des eingetragenen Vereins.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Verletzungssorgen bleiben: Alcaraz sagt für Madrid ab

Der spanische Tennisstar Carlos Alcaraz hat verletzungsbedingt für sein Heim-Masters in Madrid abgesagt und wird in der Vorbereitung auf die French Open weiter ausgebremst. Wie der Weltranglistenzweite am Freitag auf Instagram bekannt gab, kann er beim 1000er-Turnier in der spanischen Hauptstadt ab Montag nicht aufschlagen. Erst am Mittwoch hatte er aufgrund von Schmerzen im rechten Handgelenk beim ATP-Turnier in Barcelona zurückgezogen.

Höhenflug in Rouen: Maria im Halbfinale

Höhenflug in Rouen: Tatjana Maria steht erstmals seit ihrem Triumph im Queen's Club im Halbfinale eines WTA-Turniers. Die 38-Jährige aus Bad Saulgau setzte sich in Rouen gegen Iryna Schymanowitsch aus Belarus mit 7:6 (7:5), 6:2 durch. Ihre nächste Gegnerin ermitteln die Ukrainerin Marta Kostjuk und die US-Amerikanerin Ann Li.

Hoeneß für Verlängerung mit Neuer - als "Patron" für Urbig

Ehrenpräsident Uli Hoeneß vom FC Bayern hat sich für eine abermalige Vertragsverlängerung mit Kapitän Manuel Neuer stark gemacht und sieht den Torwart als Mentor für dessen designierten Erben Jonas Urbig. "Wenn es nach mir geht, werden wir versuchen, ihn noch ein Jahr zu behalten und ihn zu bitten, ein Patronat für den Urbig zu machen", sagte Hoeneß im Podcast "Auf eine weiß-blaue Tasse" mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.

Dominant, ratlos, dominant: Zverev im Halbfinale von München

Alexander Zverev jammerte, blickte ratlos in seine Box - doch am Ende huschte ein zufriedenes Lächeln über sein Gesicht. Trotz einer stark schwankenden Leistung hat der Titelverteidiger beim ATP-Turnier in München das Halbfinale erreicht. Nach einem 5:7, 6:0, 6:2 gegen den unbequemen Argentinier Francisco Cerúndolo trifft der topgesetzte Hamburger am Samstag auf Flavio Cobolli aus Italien: Der 16. der Weltrangliste ist beim MTTC Iphitos an Nummer vier gesetzt.

Textgröße ändern: