Pallade Veneta - "Natürlich eine Enttäuschung": Bayern patzen gegen Mainz

"Natürlich eine Enttäuschung": Bayern patzen gegen Mainz


"Natürlich eine Enttäuschung": Bayern patzen gegen Mainz
"Natürlich eine Enttäuschung": Bayern patzen gegen Mainz / Foto: Karl-Josef HILDENBRAND - SID

Zu Chorgesang und mit Weihnachtsmützen auf dem Kopf machten sich die Stars des FC Bayern auf ihre Abschiedsrunde durch die Allianz Arena, doch so richtig in Feierlaune waren beim Rekordmeister nach dem letzten Heimspiel des Jahres nur wenige. Das hart erkämpfte 2:2 (1:1) gegen den Tabellenletzten FSV Mainz 05 trübte beim Münchner Tabellenführer die vorweihnachtliche Stimmung.

Textgröße ändern:

"Es bleibt natürlich eine Enttäuschung", sagte Trainer Vincent Kompany: "Zu Hause wollen wir immer gewinnen, das ist uns nicht gelungen." Am Ende sei die Mannschaft "froh, dass wir noch einen Punkt mitnehmen", bilanzierte Joshua Kimmich bei DAZN vielsagend. Gegen die seit September sieglosen Mainzer hatten die Münchner erst in der Schlussphase dank eines Elfmeters von Harry Kane (87.) ein Unentschieden gerettet.

"In den paar Momenten, die Mainz hatte, haben sie es überragend gemacht", lobte Kompany den Gegner, der die Partie nach dem Münchner Führungstreffer von Jungstar Lennart Karl (29.) durch Treffer von Kacper Potulski (45.+2) und Jae-Sung Lee (67.) zwischenzeitlich gedreht hatte.

Die hohe Belastung in den vergangenen Wochen dürfe nicht als Ausrede gelten, betonten die Münchner. Die Mannschaft sei "körperlich und mental stabil", betonte Kompany. "Ein Unentschieden zu Hause ist immer enttäuschend", sagte Harry Kane: "Wir haben jetzt noch eine Woche, um uns auf das letzte Spiel vorzubereiten, und dann freuen wir uns auf die Winterpause."

Am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) sind die Bayern im letzten Spiel des Jahres noch beim 1. FC Heidenheim zu Gast und können dort die Herbstmeisterschaft klar machen. Dank der Patzer von RB Leipzig (1:3 bei Union Berlin) und Borussia Dortmund (1:1 beim SC Freiburg) wuchs der Vorsprung an der Tabellenspitze am Sonntag sogar auf neun Punkte an.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Flucht Richtung Wald: McGrath nach Slalom-Drama untröstlich

Nachdem er seine Stöcke fortgeschleudert und die Skier abgeschnallt hatte, wollte Atle Lie McGrath nur noch weg. Allein sein. Also stapfte er los. Mitten über die Piste, vorbei an der Streckenbegrenzung, dann durch den Tiefschnee. Immer weiter Richtung Wald. Dort angekommen, ließ sich der Norweger vor den Bäumen auf den Rücken plumpsen, zog sich noch die Handschuhe aus, und starrte dann völlig erschöpft ins Leere.

Hanfmann in Rio weiter, nächstes Aus für Altmaier

Tennisprofi Yannick Hanfmann hat beim ATP-Turnier in Rio de Janeiro das Achtelfinale erreicht, für Daniel Altmaier war dagegen abermals in Runde eins Schluss. Hanfmann bezwang zum Auftakt den Lokalmatador Joao Lucas Reis Da Silva mit 7:6 (7:3), 6:4. Altmaier unterlag dem Serben Dusan Lajovic mit 4:6, 6:7 (7:9) und wartet damit weiter auf seinen ersten Sieg in der neuen Saison.

BVB: Kovac als Tüftler gefragt

Trainer Niko Kovac sieht Borussia Dortmund nach Monaten, in denen häufig das Ergebnis, aber nicht die Leistung stimmte, auf einem guten Weg. "Viele Sachen funktionieren, viele Sachen stimmen. Wir spielen erfolgreich, wir schießen viele Tore, sind variabel. Wir verteidigen gut", sagte Kovac.

Hüttel nach Abbruch "richtig, richtig sauer"

DSV-Sportdirektor Horst Hüttel hat nach dem Abbruch des olympischen Super-Team-Wettbewerbs deutliche Kritik am Skiweltverband FIS geübt. "Ich bin richtig, richtig sauer. Alle Wetter-Apps haben angezeigt, dass nach zehn Minuten der Schneefall aufhört. Diese Wetter-App muss auch die FIS haben. Ich verstehe nicht, dass man nicht eine gewisse professionelle Besonnenheit hat, um diese zehn Minuten noch abzuwarten", sagte Hüttel.

Textgröße ändern: