Pallade Veneta - Höwedes über Schlotterbeck-Zukunft: "Gründlich nachdenken"

Höwedes über Schlotterbeck-Zukunft: "Gründlich nachdenken"


Höwedes über Schlotterbeck-Zukunft: "Gründlich nachdenken"
Höwedes über Schlotterbeck-Zukunft: "Gründlich nachdenken" / Foto: KROEGER/RHR-FOTO - IMAGO/SID

Rio-Weltmeister Benedikt Höwedes hat Fußball-Nationalspieler Nico Schlotterbeck in den höchsten Tönen gelobt - sich mit Tipps zu dessen Zukunft aber zurückgehalten. "Ich mag ihn, weil seine Körpersprache großartig ist", sagte der ehemalige Abwehrspieler über den BVB-Verteidiger in einer internationalen Medienrunde. Der 26-Jährige müsse sich noch "in manchen Bereichen verbessern", aber er habe vor allem den Willen: "Seine Mentalität ist großartig. Er will immer besser werden."

Textgröße ändern:

Mit Blick auf Schlotterbecks möglichen nächsten Schritt äußerte sich Höwedes verhalten. "Borussia Dortmund ist ein großartiger Verein für ihn", sagte der 37-Jährige. "Wenn du das Land und den Klub verlässt, wo jeder dich kennt, ist das manchmal gut, um dich weiterzuentwickeln." Als Spieler, aber auch als Mensch, könne man manchmal "den nächsten Schritt" machen, wenn man "seine Komfortzone" verlasse.

"Ich würde nicht sagen, dass ich ihm dazu rate, zu einem anderen Verein zu wechseln", betonte Höwedes: "Aber ich würde sagen, dass er gründlich darüber nachdenken sollte. Dann sollte er eine für sich persönlich kluge Entscheidung treffen."

Schlotterbeck war 2022 vom SC Freiburg zum BVB gekommen. Sein Vertrag läuft noch bis 2027. Die Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung seines Kontraktes in Dortmund ziehen sich seit Wochen hin.

Höwedes selbst war im Ausland während seiner Karriere für Juventus Turin und Lokomotive Moskau aufgelaufen. 16 Jahre hatte er jedoch das Trikot von Schalke 04 getragen. Die derzeitige Entwicklung seines Herzensklubs verfolgt Höwedes mit Freude. "Sie spielen nicht immer den attraktivsten Fußball", räumte der ehemalige S04-Kapitän ein, aber wenn man sehe, "wie viel Einsatz sie in das Spiel stecken, wie viel sie laufen, wie viel sie kämpfen, wie viel Intensität in ihrem Spiel steckt - das ist beeindruckend und genau das möchten die Fans sehen."

Deshalb sei der Tabellenführer derzeit so erfolgreich, sagte Höwedes. Er hoffe, dass Schalke "diesen Weg" fortsetze und in die Bundesliga zurückkehren werde.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Waerenskjold gewinnt Express-Etappe im Sprint

Sören Waerenskjold beendete die schnellste Tour-Etappe der Geschichte mit einem Jubelschrei am Ufer der Loire, die düpierte Sprint-Konkurrenz um den abermals geknickten Pascal Ackermann rollte völlig ausgepumpt und enttäuscht über die Ziellinie. In einer historischen Express-Etappe hatten sich die Hoffnungen auf das Ende der deutschen Durststrecke erneut zerschlagen - auch, weil der Norweger Waerenskjold das richtige Gespür für den Moment bewies.

Infantino-Wiederwahl: DFB hat nicht unterschrieben

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und sein Präsident Bernd Neuendorf gehen offenbar immer mehr auf Distanz zum umstrittenen FIFA-Boss Gianni Infantino. Laut der Bild-Zeitung hat Neuendorf seine Unterschrift unter ein Unterstützerschreiben mit Blick auf die von Infantino angestrebte Wiederwahl beim Kongress des Weltverbandes am 18. März 2027 in Rabat/Marokko verweigert.

Eishockey: WM-Eröffnungsspiel auf Schalke gegen Schweiz

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft eröffnet die Heim-WM 2027 in der Fußballarena auf Schalke gegen die Schweiz. Das gab Claus Gröbner, Geschäftsführer des Organisationskomitees, im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch in München bekannt. Die Partie findet am 13. Mai um 20.20 Uhr statt, ehe die weiteren Nationen tags darauf ins Turnier einsteigen. Das Finale steigt am 30. Mai.

Klopp-Deal "auf der Zielgeraden"

Das Werben um Jürgen Klopp steht vor einem Happy End. "Wir sind auf der Zielgeraden", sagte ein DFB-Funktionär dem SID über die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), Klopps Noch-Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer. Demnach hat die Verbandsspitze mit Präsident Bernd Neuendorf und Vize Hans-Joachim Watzke am Dienstag in München beim Treffen mit RB-Vertretern den erhofften Durchbruch erzielt.

Textgröße ändern: