Pallade Veneta - Wolfsburg befördert Bauer zum Cheftrainer

Wolfsburg befördert Bauer zum Cheftrainer


Wolfsburg befördert Bauer zum Cheftrainer
Wolfsburg befördert Bauer zum Cheftrainer / Foto: RONNY HARTMANN - SID

Jetzt ist es offiziell: Daniel Bauer (43) wird beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zum Cheftrainer befördert. Wie der Verein am Samstag vor dem Spiel gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/Sky) bekannt gab, erhält Bauer einen Vertrag bis Juni 2027.

Textgröße ändern:

"Daniel hat die Mannschaft erneut in einer schwierigen Phase übernommen und sie nicht nur stabilisiert, sondern Woche für Woche weiterentwickelt. Er hat es geschafft, eine starke Einheit zu formen und neues Leben in das Team zu bringen", sagte Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen. Sportdirektor Pirmin Schwegler ergänzte: "Die Leistungen auf dem Platz – und auch die Ergebnisse – sprechen für sich. Wir sind überzeugt, dass Daniel der richtige Mann ist, um den bestmöglichen sportlichen Erfolg in dieser Saison und auch darüber hinaus zu erreichen." Schwegler arbeitet erst seit der Vorwoche bei den Wolfsburgern, der frühere Frankfurter Funktionär trat die Nachfolge des entlassenen Sebastian Schindzielorz an.

Bauer, der bisherige U19-Trainer, hatte den Trainerjob beim VfL Mitte November für den entlassenen Paul Simonis übernommen und nach einer Niederlage und einem Unentschieden zuletzt zwei Siege gefeiert. "Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen des Vereins", sagte Bauer. "Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen enorm gut gearbeitet und gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Trainerteam und den Spielern weiter an unserer Entwicklung zu arbeiten und alles für den VfL herauszuholen."

Bauer wird im Januar 2026 parallel zu seiner Tätigkeit als Cheftrainer die Pro-Lizenz erwerben.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

DEB-Auswahl kassiert deutliche Pleite gegen die USA

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat im Offensivwirbel der USA ihre Grenzen aufgezeigt bekommen und den direkten Einzug ins Olympia-Viertelfinale klar verpasst. Beim 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) gegen den Mitfavoriten kamen Kapitän Leon Draisaitl und seine Mitspieler kaum zu eigenen Chancen, stemmten sich aber immerhin tapfer und diszipliniert gegen eine noch höhere Niederlage.

Eiskunstlauf: Hase/Volodin glänzen im Kurzprogramm

Minerva-Fabienne Hase pustete tief durch und warf ein paar Handküsse, auch Nikita Volodin winkte erleichtert ins Publikum. Nach einem herausragenden Kurzprogramm greifen die besten deutschen Paarläufer bei den Olympischen Winterspielen in Mailand nach der Goldmedaille. Das Duo zeigte am Sonntagabend eine Weltklasse-Leistung und liegt vor der Kür am Montag (ab 20.00 Uhr/ARD und Eurosport) mit einigem Vorsprung auf dem ersten Platz.

Skeleton: Grotheer beendet seine Karriere

Skeleton-Pilot Christopher Grotheer hat gleich nach seinem letzten Rennen bei den Winterspielen das Ende seiner höchst erfolgreichen Karriere verkündet. Der Olympiasieger von 2022 gewann auch im Cortina Sliding Centre noch einmal Medaillen auf der größten Bühne, holte jeweils Bronze im Einzel und im Mixed-Team. "Für mich war es das letzte Rennen. Es ist immer noch hart, das zu sagen, aber das war mein Karriereende", sagte Grotheer in der ARD.

Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen

Die deutschen Skispringerinnen haben auch bei der Olympia-Premiere des Wettkampfs von der Großschanze eine Medaille verpasst und fahren damit erstmals ohne Edelmetall von Winterspielen nach Hause. In Predazzo kam Agnes Reisch als beste DSV-Athletin beim zweiten Einzel-Gold der Norwegerin Anna Odine Ström in einem stark vom Rückenwind beeinflussten Wettbewerb auf Rang zehn.

Textgröße ändern: