Pallade Veneta - Feuerwehr baut provisorische Eisbachwelle in München wieder ab

Feuerwehr baut provisorische Eisbachwelle in München wieder ab


Feuerwehr baut provisorische Eisbachwelle in München wieder ab
Feuerwehr baut provisorische Eisbachwelle in München wieder ab / Foto: Michaela STACHE - AFP/Archiv

Die provisorisch im Münchner Eisbach eingebaute Rampe, welche die berühmte Surfwelle wiederhergestellt hatte, ist entfernt worden. Die Feuerwehr machte den von Unbekannten vorgenommenen Einbau im Auftrag der Stadt am Sonntagmorgen rückgängig, wie ein Sprecher sagte. Noch ist unklar, wie es mit der Welle weitergeht.

Textgröße ändern:

Die Eisbachwelle im Englischen Garten gilt als weltweit konstanteste, größte und beste Flusswelle mitten in einer Großstadt. Sie ist seit 40 Jahren besurfbar und ein Touristenmagnet.

Im April verunglückte dort beim nächtlichen Surfen eine 33-jährige Münchnerin tödlich. Ende Juni wurde die Welle unter Auflagen wieder zum Surfen freigegeben. Nach der jüngsten sogenannten Bachauskehr im Oktober aber, bei der das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit wurde, baute sich die Welle nicht wieder auf.

Die Münchner Surfer setzen sich seit Monaten dafür ein, dass die Welle wiederhergestellt wird. Am Donnerstag aber teilte die Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM) mit, dass der Antrag erst einmal auf Eis liege. Die Surfer hätten sich mit "immer neuen Auflagen und Nachforderungen" der Stadt konfrontiert gesehen. Beispielsweise hätten sie für den dreimonatigen Versuch die Haftung übernehmen sollen. Die Forderungen könnten weder die IGSM noch der Surfclub München erfüllen.

"Nachdem wir anfangs noch die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung betont haben, hat sich das Blatt mittlerweile gewendet", erklärten die Surfer.

An den Weihnachtstagen bauten Unbekannte dann heimlich die Rampe im Eisbach ein, die aber nun entfernt wurde. Die Feuerwehr war dazu nach Angaben des Sprechers mit drei Fahrzeugen und acht Kräften im Einsatz.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Wieder Nummer eins der Welt: Sinner triumphiert in Monte Carlo

Jannik Sinner hat das vom böigen Wind beeinflusste Gipfeltreffen der Tennisstars in Monte Carlo für sich entschieden und verdrängt Carlos Alcaraz von Platz eins der Weltrangliste. Der Italiener gewann nach seinem souveränen Sieg im Halbfinale über Alexander Zverev (Hamburg) das Endspiel gegen den Titelverteidiger aus Spanien mit 7:6 (7:5), 6:3. Bei schwierigen Bedingungen setzte sich Sinner nach 2:15 Stunden durch.

Werder schwächt sich selbst: Köln gelingt Befreiungsschlag

Der 1. FC Köln hat seine Sieglosserie beendet und sich im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen enorm wichtigen Erfolg erspielt. Beim 3:1 (1:0) im Kellerduell gegen Werder Bremen ging das Team von Interimstrainer René Wagner in Überzahl erstmals nach acht Spielen wieder als Sieger vom Feld - und hat nun ein kleines Polster auf die Abstiegszone.

DEL: Eisbären übernehmen Halbfinal-Führung gegen Haie

Die Eisbären Berlin haben das dritte Playoff-Duell mit den Kölner Haien gewonnen und damit wieder die Führung in der Halbfinalserie übernommen. Der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich am Sonntag gegen den Hauptrundensieger 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) durch und führt nach zwei Heimerfolgen mit 2:1. Vier Siege zum Einzug ins Finale nötig.

Dramatik in Roubaix: Van Aert siegt vor Pogacar

Tadej Pogacar hat seinen ersten Sieg bei Paris-Roubaix verpasst und in einem dramatischen Rennen durch die Hölle des Nordens wie im Vorjahr Platz zwei belegt. Der slowenische Superstar musste sich am Sonntag im Finale des legendären Kopfsteinklassikers über 258 km dem Belgier Wout van Aert geschlagen geben und muss weiter auf den letzten ihm noch fehlenden Titel bei den fünf Radsport-Monumenten warten.

Textgröße ändern: