Pallade Veneta - Skeleton: Erstes Podium für Grotheer im Olympiawinter

Skeleton: Erstes Podium für Grotheer im Olympiawinter


Skeleton: Erstes Podium für Grotheer im Olympiawinter
Skeleton: Erstes Podium für Grotheer im Olympiawinter / Foto: Ints Kalnins - IMAGO/SID

Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer kommt einen Monat vor den Olympischen Spielen immer besser in Fahrt. Der 33-Jährige raste zum Auftakt des Weltcup-Doppelpacks in St. Moritz auf Rang drei und damit erstmals in dieser Saison auf das Podium. Nach einem enttäuschenden Saisonstart hatte Grotheer schon vor dem Jahreswechsel mit Platz fünf in Sigulda eine aufsteigende Form gezeigt.

Textgröße ändern:

Der Abstand nach ganz vorne ist aber weiterhin riesig: Der britische Weltcup-Dominator Matt Weston lag nach zwei Läufen 1,5 Sekunden vor Grotheer und 1,29 Sekunden vor dem zweitplatzierten Italiener Amedeo Bagnis. Für Weston, der seinen Status als Goldfavorit für die Olympischen Spiele in Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) eindrucksvoll untermauerte, war es der vierte Sieg im fünften Saisonrennen.

Im Ersatzwettkampf für das aufgrund von zu großen Schneemengen abgebrochene Weltcup-Rennen von Winterberg am vergangenen Wochenende kam Axel Jungk (+2,14) als zweitbester Deutscher auf Rang sechs. Felix Keisinger als 16. (+2,99) und Lukas Nydegger als enttäuschender 25. (+4,28) hatten nichts mit der Entscheidung zu tun.

Schon am Freitag steht für die Männer ein weiteres Weltcup-Rennen in St. Moritz an, das gleichzeitig als EM gewertet wird.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

De la Fuente: "Eine große Verantwortung für das ganze Land"

Spaniens Trainer Luis de la Fuente lächelte bescheiden. Dass sein Team dem Topfavoriten Frankreich gerade eine Lehrstunde erteilt hatte und unaufhaltsam ins WM-Finale eingezogen war, war dem 65-Jährigen nicht anzusehen - auch wenn er nach eigener Aussage "extrem glücklich" über das 2:0 (1:0) im Halbfinale von Dallas war.

Frankreich weint: "Die Spieler sind am Boden"

Kylian Mbappé wusste, dass es vorbei war, als er in der 89. Minute einen Freistoß aus bester Position weit über das spanische Tor schoss. 0:2 stand es im Halbfinale von Arlington, die Zeit lief unerbittlich davon - und der bisher so irrsinnig starke Superstar fand im wichtigsten WM-Spiel einfach nicht statt. So ging es Ousmane Dembélé, so ging es auch Michael Olise: Der französische Super-Dreizack kratzte nicht mal an der stählernen spanischen Abwehr.

"Spanien im Triumphrausch": Pressestimmen zum WM-Halbfinale

Spanien steht dank einer "unvergesslichen Vorstellung" zum zweiten Mal im WM-Finale und "deklassiert" Frankreich, wo "das Feuerwerk" am Nationalfeiertag "abgesagt ist". Die internationalen Pressestimmen zum ersten WM-Halbfinale im Überblick:

Adieu Les Bleus: Eiskalte Spanier zerstören Frankreichs WM-Traum

Spaniens eiskalte Defensivkünstler haben in der Halbfinal-Schlacht der europäischen Giganten gnadenlos zugeschlagen und den Traum des Topfavoriten Frankreich vom Final-Hattrick zerstört. Der Europameister besiegte das französische Starsensemble um Superstürmer Kylian Mbappé in einem denkwürdigen Spiel in Dallas verdient mit 2:0 (1:0) und kann am Sonntag gegen Titelverteidiger Argentinien oder England zum zweiten Mal nach 2010 den WM-Thron besteigen.

Textgröße ändern: