Pallade Veneta - Nachtslalom in Madonna: Straßer lässt Chance liegen

Nachtslalom in Madonna: Straßer lässt Chance liegen


Nachtslalom in Madonna: Straßer lässt Chance liegen
Nachtslalom in Madonna: Straßer lässt Chance liegen / Foto: Tommaso Berardi - IMAGO/NurPhoto/SID

Gut vier Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele ist Skirennläufer Linus Straßer auch in Madonna di Campiglio der erhoffte Befreiungsschlag missglückt. Beim Nachtslalom fiel der Münchner nach einem starken ersten Durchgang noch auf Rang 14 zurück, der Sieg beim Weltcup-Klassiker in Italien ging an den französischen Olympiasieger Clement Noel.

Textgröße ändern:

"Es waren viele gute Passagen dabei. Es ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg, die Richtung stimmt. Da muss man geduldig bleiben", sagte Straßer im BR und blickte optimistisch nach vorn. Es gelte nun, "zwei komplette Läufe aneinanderzureihen. Ich bin da absolut zuversichtlich."

Straßer hatte sich viel vorgenommen. "Ein schöner Lauf. Es wird ein cooler zweiter Durchgang", sagte Straßer, der es in den fünf Slalomrennen des Winters nur einmal in die Top 10 schaffte, vor der Entscheidung. Der 33-Jährige, nach dem ersten Lauf mit 0,41 Sekunden Rückstand zur Spitze Siebter, leistete sich im zweiten aber zu viele Fehler und verpasste den erhofften Sprung aufs Podium.

Noel setzte sich beim ersten Saisonsieg knapp vor dem Finnen Eduard Hallberg (+0,12 Sekunden) und seinem Landsmann Paco Rassat (+0,37) durch. Der WM-Dritte Straßer wartet dagegen nach schwierigen Monaten weiter auf ein Erfolgserlebnis vor dem Höhepunkt des Jahres in Mailand und Cortina (6. bis 22. Februar). In den kommenden Wochen bieten sich aber weitere Chancen.

Das Rennen in Madonna war der fünftletzte Slalom vor den Winterspielen, es folgen Weltcups in Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming. Straßer, dessen bislang beste Saisonplatzierung ein achter Platz in Gurgl/Österreich ist, sieht nach seinem Materialwechsel trotz der Enttäuschung Fortschritte. "Wir sind auf einem wirklich guten Weg", sagte er nach Lauf eins.

Enttäuschend lief es beim Start ins neue Jahr für die übrigen DSV-Starter. Sebastian Holzmann (Oberstdorf) und Anton Tremmel (Rottach-Egern) schieden im ersten Durchgang aus.

E.Magrini--PV

Empfohlen

De la Fuente: "Eine große Verantwortung für das ganze Land"

Spaniens Trainer Luis de la Fuente lächelte bescheiden. Dass sein Team dem Topfavoriten Frankreich gerade eine Lehrstunde erteilt hatte und unaufhaltsam ins WM-Finale eingezogen war, war dem 65-Jährigen nicht anzusehen - auch wenn er nach eigener Aussage "extrem glücklich" über das 2:0 (1:0) im Halbfinale von Dallas war.

Frankreich weint: "Die Spieler sind am Boden"

Kylian Mbappé wusste, dass es vorbei war, als er in der 89. Minute einen Freistoß aus bester Position weit über das spanische Tor schoss. 0:2 stand es im Halbfinale von Arlington, die Zeit lief unerbittlich davon - und der bisher so irrsinnig starke Superstar fand im wichtigsten WM-Spiel einfach nicht statt. So ging es Ousmane Dembélé, so ging es auch Michael Olise: Der französische Super-Dreizack kratzte nicht mal an der stählernen spanischen Abwehr.

"Spanien im Triumphrausch": Pressestimmen zum WM-Halbfinale

Spanien steht dank einer "unvergesslichen Vorstellung" zum zweiten Mal im WM-Finale und "deklassiert" Frankreich, wo "das Feuerwerk" am Nationalfeiertag "abgesagt ist". Die internationalen Pressestimmen zum ersten WM-Halbfinale im Überblick:

Adieu Les Bleus: Eiskalte Spanier zerstören Frankreichs WM-Traum

Spaniens eiskalte Defensivkünstler haben in der Halbfinal-Schlacht der europäischen Giganten gnadenlos zugeschlagen und den Traum des Topfavoriten Frankreich vom Final-Hattrick zerstört. Der Europameister besiegte das französische Starsensemble um Superstürmer Kylian Mbappé in einem denkwürdigen Spiel in Dallas verdient mit 2:0 (1:0) und kann am Sonntag gegen Titelverteidiger Argentinien oder England zum zweiten Mal nach 2010 den WM-Thron besteigen.

Textgröße ändern: