Pallade Veneta - Loch: "Bauchweh" wegen russischer Rodler bei Olympia

Loch: "Bauchweh" wegen russischer Rodler bei Olympia


Loch: "Bauchweh" wegen russischer Rodler bei Olympia
Loch: "Bauchweh" wegen russischer Rodler bei Olympia / Foto: Michael Kristen - IMAGO/SID

Rekordweltmeister Felix Loch blickt der möglichen Teilnahme russischer Rennrodler bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo mit "Bauchweh" entgegen. "Man hat immer so ein bisschen ein ungutes Gefühl, wenn ich die ukrainischen Sportler und dann die russischen Sportler dort sehe", sagte Loch, der sich seit Jahren mit seiner Hilfsorganisation "Athletes for Ukraine" für die Opfer des russischen Angriffskrieges einsetzt, bei der Olympia-Einkleidung in München.

Textgröße ändern:

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte den kompletten Ausschluss russischer Rennrodler durch den Weltverband FIL Ende Oktober aufgehoben und damit die Voraussetzungen für eine Wettkampf-Rückkehr unter neutraler Flagge geschaffen. Er habe "einfach Bauchweh", sagte Loch vor dem Saisonhighlight in Norditalien (6. bis 22. Februar), "ich hoffe einfach immer, dass nichts passiert." Es sei zum Glück jedoch "sehr, sehr ruhig. Der internationale Verband versucht, das bei uns so gut es geht zu händeln." Dennoch sei er weiter "sehr skeptisch", sagte Loch.

Es obliegt der FIL, die Anträge auf "neutralen" Status zu prüfen. Dieser setzt unter anderem voraus, dass die Sportlerinnen und Sportler den Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht öffentlich unterstützen und keine Verbindungen zum russischen Militär haben.

Im Einsitzer der Männer hat der 23 Jahre alte Pawel Repilow, der kleine Bruder des dreimaligen Weltmeisters Roman Repilow, zumindest sportlich die Qualifikationskriterien für die Winterspiele erfüllt.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel

Jan-Lennard Struff hat seine starke Spätform beim ATP-Turnier in Basel mit einem Überraschungscoup gekrönt und Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic erstmals bezwungen. Der 36-Jährige aus Warstein rang den Serben in einem hochklassigen Achtelfinal-Krimi nach 2:36 Stunden mit 6:7 (4:7), 7:5, 7:6 (7:5) nieder und zog ins Viertelfinale ein. Seinen dritten Matchball verwandelte Struff zum umjubelten Premierensieg im neunten direkten Duell.

Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer

Abgekocht im serbischen Hexenkessel: Die EuroLeague-Krise der Basketballer von Bayern München hat sich noch einmal verschärft. Bei Roter Stern Belgrad ging der deutsche Vizemeister am Donnerstag nach ganz schwacher Vorstellung mit 73:103 (31:48) unter. Es war die siebte Niederlage im neunten Saisonspiel, gleichzeitig haben die Bayern die vergangenen vier Partien in der Königsklasse allesamt verloren.

Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück

Die SG Flensburg-Handewitt hat die erste Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga (HBL) abgeschüttelt und sich die Tabellenführung zurückgeholt. Vier Tage nach dem bitteren 30:31 beim VfL Gummersbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic gegen Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten mit 31:25 (16:11) durch und verdrängte den punktgleichen THW Kiel (beide 19:3) dank der besseren Tordifferenz von Platz eins.

Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt

Der 29-Jährige erreicht das nächste große Ziel: Nach seinem Sieg über Tallon Griekspoor in Wien wird Zverev ab Montag die Weltrangliste der Männer anführen.

Textgröße ändern: