Pallade Veneta - Jovic chancenlos: Sabalenka trotzt der Hitze

Jovic chancenlos: Sabalenka trotzt der Hitze


Jovic chancenlos: Sabalenka trotzt der Hitze
Jovic chancenlos: Sabalenka trotzt der Hitze / Foto: DAVID GRAY - SID

Auch die mächtige Melbourner Mittagshitze kann Aryna Sabalenka nicht stoppen: Die Weltranglistenerste hat zum vierten Mal in Folge das Halbfinale der Australian Open erreicht. Sabalenka ließ auf der Jagd nach ihrem fünften Grand-Slam-Titel auch Shootingstar Iva Jovic aus den USA keine Chance.

Textgröße ändern:

Nach 89 Minuten und ihrer besten Leistung im bisherigen Turnier verwandelte Sabalenka ihren ersten Matchball zum 6:3, 6:0. Die Belarussin trifft im Halbfinale nun auf die French-Open-Gewinnerin Coco Gauff (USA) oder die Ukrainerin Elina Switolina - die beiden spielen am Dienstag ab 9 Uhr MEZ gegeneinander.

"Sie ist eine unglaubliche Spielerin, es war sehr schwierig - achten Sie bitte nicht zu sehr auf das Ergebnis", sagte Sabalenka. Die 27-Jährige, die im vergangenen Jahr das Finale gegen die US-Amerikanerin Madison Keys verlor, will diesmal ihren dritten Titel Down Under feiern.

Gegen Ende der Partie herrschten auf der Anlage am Yarra River bereits Temperaturen von rund 40 Grad. Da die sogenannte "Heat Stress Scale" des Veranstalters in den kommenden Stunden wohl noch auf den Höchstwert von 5,0 klettern wird, dürften die kommenden Partien in den großen Arenen mindestens teilweise unter geschlossenem Dach gespielt werden. Die Rod Laver Arena etwa kann auch gekühlt werden.

Für Jovic endete derweil ihr bislang längster Lauf bei einem Major-Turnier. Das 18 Jahre alte Toptalent hatte in den vergangenen Runden begeistert - auch dank der Tipps von Novak Djokovic, der sich in Melbourne immer wieder Zeit für Jovic, die serbische Wurzeln hat, genommen hatte. "Wenn Novak einem einen Ratschlag gibt, dann folgt man ihm", sagte Jovic. Für eine Überraschung gegen die hochkonzentriert auftretende Sabalenka reichte es jedoch nicht.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

"Komplexer Schienbeinbruch" nach Sturz: Vonn "bereut nichts"

Speed-Queen Lindsey Vonn hat bei ihrem folgenschweren Sturz bei der Olympia-Abfahrt nach eigenen Angaben einen "komplexen Schienbeinbruch" erlitten. Das gab die 41-Jährige am Montagabend bei Instagram bekannt. Die Verletzung sei "derzeit stabil", werde "aber mehrere Operationen erfordern, um richtig zu heilen". Die italienische Nachrichtenagentur Ansa hatte zunächst von einem Bruch des linken Oberschenkelknochens berichtet.

Skistar Vonn berichtet: "Komplexer Schienbeinbruch" nach Sturz

Speed-Queen Lindsey Vonn hat bei ihrem folgenschweren Sturz bei der Olympia-Abfahrt nach eigenen Angaben einen "komplexen Schienbeinbruch" erlitten. Das gab die 41-Jährige am Montagabend bei Instagram bekannt. Die Verletzung sei "derzeit stabil", werde "aber mehrere Operationen erfordern, um richtig zu heilen". Die italienische Nachrichtenagentur Ansa hatte zunächst von einem Bruch des linken Oberschenkelknochens berichtet.

Märchenhafter Raimund fliegt zum Olympiasieg

Skispringer Philipp Raimund hat das Wunder von Predazzo geschafft und sensationell Olympia-Gold im Wettkampf auf der Normalschanze geholt. Der 25 Jahre alte Oberstdorfer, der ohne Weltcupsieg in seiner Karriere nach Val di Fiemme gereist war, setzte sich an einem denkwürdigen Abend vor dem Polen Kacper Tomasiak sowie dem Japaner Ren Nikaido und dem Schweizer Gregor Deschwanden durch, die beide Bronze holten.

Doppelsieg möglich: Taubitz führt knapp vor Fräbel

Die deutschen Rennrodlerinnen haben bei den Olympischen Winterspielen Kurs auf einen Doppelsieg genommen. Einen Tag nach dem Olympiasieg von Max Langenhan im Einsitzer führt Weltmeisterin Julia Taubitz nach zwei Läufen in Cortina - allerdings liegt die erst 22 Jahre alte Merle Fräbel bei ihrem Olympia-Debüt nur 61 Tausendstel dahinter auf Platz zwei.

Textgröße ändern: