Pallade Veneta - Coventry: Kein Kommentar zu ICE und Wasserman

Coventry: Kein Kommentar zu ICE und Wasserman


Coventry: Kein Kommentar zu ICE und Wasserman
Coventry: Kein Kommentar zu ICE und Wasserman / Foto: Antonio Calanni - SID

Ob der geplante Einsatz von Agenten der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE oder die Verwicklung von L.A.-Organisationschef Casey Wasserman in den Fall Jeffrey Epstein: Kirsty Coventry schiebt wenige Tage vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele die negativen Randthemen beiseite. "Alles, was von diesen Spielen ablenkt, ist traurig. Aber so etwas hat es immer schon gegeben", sagte die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Mailand und betonte: "Der volle Fokus ist auf Mailand/Cortina gerichtet."

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Weiter unterstrich die 42-Jährige vor den ersten Spielen ihrer Präsidentschaft: "Die Vorbereitungen laufen sehr gut. Alles ist genauso, wie es sein soll."

Im Vorfeld der Winterspiele, die am Freitag in Mailand eröffnet werden, hatte der geplante Einsatz von ICE-Beamten für Kontroversen, offene Ablehnung und Proteste im Gastgeberland gesorgt. Bei Einsätzen von ICE wurden im Januar in Minneapolis zwei amerikanische Zivilisten getötet.

Zudem taucht der Name Wassermans in den Dokumenten auf, die rund um den weitreichenden Fall des Sexualstraftäters Epstein am Freitag durch das US-Justizministerium veröffentlicht wurden. Wasserman, verantwortlich für die Sommerspiele 2028, räumte am Sonntag einen lange zurückliegenden E-Mail-Verkehr mit anzüglichem Inhalt mit Ghislaine Maxwell, der inhaftierten Komplizin Epsteins, ein und bat um Entschuldigung. Coventry erklärte am Sonntag auf Nachfrage, es habe seit dem Bekanntwerden der Verstrickung "keinen Kontakt mit Casey" gegeben. Sie ergänzte: "Wir brauchen etwas Zeit, um uns das anzuschauen."

Ähnlich antwortete die zweimalige Schwimm-Olympiasiegerin aus Simbabwe auf Fragen zu Fortschritten diverser IOC-Arbeitsgruppen, die sie zu Beginn ihrer Präsidentschaft im vergangenen Sommer ins Leben gerufen hatte. Neuigkeiten werde es nach den Spielen geben, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte. "Im Moment ist alles auf dem Tisch. Ich habe die Gruppen gebeten, wirklich in alle Bereiche hineinzuschauen", sagte sie und warb um Geduld.

Auch bei der Frage, ob und wann Russland vom IOC als Sportnation wieder die volle Anerkennung erfahren könnte, gebe es "keinen Zeitplan".

Stattdessen versprach sie für die Spiele, die vom 6. bis 22. Februar stattfinden, "Weltklasse-Wettkampfstätten an den schönsten Orten Italiens. Es gibt vieles, worauf man sich freuen kann."

Auf die Exekutivsitzung an diesem Wochenende im IOC-Hotel in Mailand folgt die 145. Vollversammlung der Ringe-Organisation, die erste unter ihrer Führung. Eröffnet wird die Session am Montagabend im Mailänder Opernhaus Scala. Um Inhalte geht es dann am Dienstag und Mittwoch. Am Freitag (20.00 Uhr/ARD, Eurosport und HBO Max) eröffnet die Nachfolgerin von Thomas Bach im Mailänder San-Siro-Stadion im Beisein hoher Staatsgäste die 25. Winterspiele.

A.Fallone--PV

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