Pallade Veneta - "Gucken nicht nach hinten": Nolte hat Gold vor Augen

"Gucken nicht nach hinten": Nolte hat Gold vor Augen


"Gucken nicht nach hinten": Nolte hat Gold vor Augen
"Gucken nicht nach hinten": Nolte hat Gold vor Augen / Foto: Igor Kupljenik - IMAGO/SID

Laura Nolte ging zufrieden ins Bett. Mit der Führung im Rücken lasse es sich "auf jeden Fall besser schlafen", sagte Deutschlands beste Bob-Pilotin, die im Zweier mit einem Vorsprung von 0,18 Sekunden auf Teamkollegin Lisa Buckwitz in die entscheidenden Läufe drei und vier (ab 19.00 Uhr/ZDF und Eurosport) geht. Vier Jahre nach dem Triumph von Peking greift Nolte mit Anschieberin Deborah Levi erneut nach Gold.

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Auf ihrem Vorsprung wollen sich Nolte und Levi aber keinesfalls ausruhen. "Wir machen unser eigenes Rennen. Wir gucken jetzt gar nicht nach hinten. Wir wollen unser Bestes geben. Für uns geht es wieder bei Null los", betonte Nolte, die nach dem ersten Lauf noch hinter der US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries zurückgelegen hatte.

Für Nolte (27), die am Montag im Monobob Olympiasilber gewonnen hatte, wäre alles andere als Gold eine Enttäuschung. Sie war mit fünf Siegen in sieben Saisonrennen als große Favoritin nach Cortina d'Ampezzo gereist. Doch Buckwitz, die in Norditalien für ein Novum sorgen könnte, ist mit Anschieberin Neele Schuten in Lauerstellung.

"Natürlich gucken wir nach vorne", sagte Buckwitz. Nach ihrer Goldmedaille als Anschieberin von Mariama Jamanka 2018 in Pyeongchang greift die 31 Jahre alte Athletin vom BRC Thüringen nun als Pilotin nach dem größtmöglichen Erfolg. Dieses olympische "Double" hat vor Buckwitz noch niemand geschafft. Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki liegt als Vierte (+0,43) in Schlagdistanz zum Podium.

F.Dodaro--PV

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