Pallade Veneta - Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche

Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche


Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche
Jeanmonnot holt Gesamtweltcup - Voigt als 16. beste Deutsche / Foto: Mauri Levandi - IMAGO/SID

Die deutschen Biathletinnen haben zum Auftakt des Weltcup-Finals am Holmenkollen das Podest erneut klar verpasst. Als Beste des Sextetts des Deutschen Skiverbandes (DSV) landete Vanessa Voigt im Sprint mit einer Strafrunde auf Rang 16, nach 7,5 Kilometern fehlte mehr als eine Minute aufs Podest. In der Nationenwertung verteidigte Deutschland trotz der schwachen Ergebnisse den komfortablen Vorsprung auf die sechstplatzierten Finninnen.

Textgröße ändern:

Die Französin Lou Jeanmonnot sicherte sich nach der dramatischen Niederlage im Duell mit Franziska Preuß im Vorjahr vorzeitig den Gesamtweltcup, ist nach Platz sechs in den letzten beiden Rennen nicht mehr zu verdrängen. Den Tagessieg schnappte sich die fehlerfreie Schwedin Hanna Öberg in 20:20,4 Minuten, ihre jüngere Schwester Elvira (0 Strafrunden/+20,1 Sekunden) wurde Dritte. Dazwischen schob sich lediglich die Italienerin Lisa Vittozzi (0/+5,3).

Wie schon so oft in dieser Saison konnten sich die deutschen Skijägerinnen keine guten Ausgangspositionen für die Verfolgung verschaffen. Julia Tannheimer (2/+1:32,1), Janina Hettich-Walz (2/+1:32,4) und Selina Grotian (1/+1:37,6) schafften es nach Schwächen am Schießstand gerade so unter die besten 25, Julia Kink (1/+2:01,6) und Marlene Fichtner (1/+2:04,9) landeten jenseits der Top 30.

Das deutsche Team wartet vor dem Abschlusswochenende noch auf den ersten Saisonerfolg, erstmals in der Geschichte droht ein Winter ohne Weltcupsieg. Noch bleiben fünf Chancen, weiter geht es am Freitag (16.15 Uhr) mit dem Sprint der Männer. Für Samstag (13.45 und 16.15 Uhr) sind dann die beiden Verfolgungen geplant, ehe zum Abschluss am Sonntag (13.30 und 16.30 Uhr/alles ZDF und Eurosport) traditionell die Massenstarts anstehen.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

"Wie geplant": FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen

Der Fußball-Weltverband FIFA hält weiter an seinem WM-Spielplan fest und plant keine Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften im Geiste des Fairplays und des gegenseitigen Respekts gegeneinander antreten", sagte Präsident Gianni Infantino am Donnerstag im Rahmen einer Online-Sitzung des FIFA-Rates in Zürich: "Wir haben einen Zeitplan. Bald werden die 48 teilnehmenden Mannschaften bestätigt sein, und wir wollen, dass die Weltmeisterschaft wie geplant stattfindet."

Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest

Tor-Spektakel mit Happy End: Deutschlands Handballer haben ihren ersten Härtetest auf dem Weg zur Heim-WM bestanden. Exakt 300 Tage vor dem Turnierstart im kommenden Januar zündete die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason beim 41:38 (21:18) gegen Afrikameister Ägypten ein Offensiv-Feuerwerk und knüpfte im ersten Länderspiel nach dem Gewinn der EM-Silbermedaille bis zu einer wackligen Schlussphase an die starken Auftritte vom Jahresbeginn an.

Stadionsicherheit: Sportministerkonferenz erhöht Druck auf DFL

Die Sportministerkonferenz (SMK) hat nach ihrer Sitzung auf Norderney den Druck auf die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) beim Thema Stadionsicherheit nochmals erhöht. Man arbeite seit einiger Zeit "sehr konstruktiv und intensiv daran, dass wir Verbesserungen für ein sicheres Stadionerlebnis erreichen", sagte Hamburgs Sportsenator Andy Grote. Dementsprechend habe die SMK "sehr kritisch diskutiert, dass die DFL einen Beschluss gefasst hat, der den letzten Weg zu einem Konsens bei der neuen Stadionverbotsrichtlinie nicht mitgeht".

Nach Einspruch: Dzeko-Sperre auf ein Spiel reduziert

Tabellenführer Schalke 04 muss nur im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga bei Darmstadt 98 auf seinen Starstürmer Edin Dzeko verzichten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reduzierte die Sperre für den Rotsünder nach einem Einspruch der Königsblauen und einer mündlichen Verhandlung am Donnerstag auf eine Partie.

Textgröße ändern: