Pallade Veneta - Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner

Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner


Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner
Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner / Foto: HENRY NICHOLLS - SID

Alexander Zverev trifft im Finale von Wimbledon auf Titelverteidiger Jannik Sinner. Der italienische Weltranglistenerste setzte sich in der Neuauflage des letztjährigen Halbfinals nach einer dominanten Vorstellung 6:4, 6:4, 6:4 gegen den serbischen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic durch und scheint pünktlich zur heißen Phase im All England Club wieder seine Bestform zu erreichen.

Textgröße ändern:

Im Endspiel am Sonntag (nicht vor 17.00 Uhr MESZ/Prime Video) muss Zverev, der zuvor den britischen Außenseiter Arthur Fery souverän 7:6 (7:0), 6:2, 6:4 geschlagen hatte, nun im Kampf um den zweiten Grand-Slam-Titel nacheinander die Niederlagenserie gegen seinen Angstgegner beenden. Die letzten neun Duelle mit dem viermaligen Major-Champion Sinner verlor der Hamburger allesamt. Nach dem Finale der Australian Open 2025, in dem der Südtiroler in drei Sätzen gewonnen hatte, ist es das zweite Endspiel bei einem der vier großen Turniere zwischen Zverev und Sinner.

Für Sinner ist es nach 2025 das zweite Finale beim Rasenklassiker, als zehnter Spieler seit der Einführung der Open Era 1968 könnte er seinen Titel in Wimbledon erfolgreich verteidigen. Im letzten Jahr hatte er sich im Endspiel gegen den Spanier Carlos Alcaraz durchgesetzt. Mit dem Sieg gegen Djokovic, dessen großer Traum vom historischen 25. Major-Titel wieder einmal platzte, feierte Sinner seinen 99. Erfolg bei einem der vier große Turniere und zog bei diesen in sein zehntes Finale ein.

Sinner, der nach seinem schockierenden Zweitrundenaus bei den French Open erst in Wimbledon wieder ein offizielles Match bestritten hatte, dominierte vor allem bei eigenem Aufschlag, ließ kein Break von Djokovic zu. Nach nur 2:20 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball zum Sieg.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich

Spanien ist auch gegen Außenseiter Belgien seiner Rolle als WM-Favorit gerecht geworden. Der Europameister zog durch ein etwas holpriges, aber am Ende verdientes 2:1 (1:1) gegen mutige, aber auch unterlegene Rote Teufel ins Halbfinale von Dallas ein. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag in einer Art vorweggenommenem Endspiel auf Topfavorit Frankreich.

Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon

Novak Djokovic packte seine Sachen, applaudierte dem Publikum am Centre Court der Church Road und verschwand in den Katakomben. Was für manchen Beobachter wie ein Abschied für immer aussah, soll lediglich ein Abschied auf Zeit sein. Auf die Frage, ob er noch einmal zum Rasenklassiker zurückkehren werde, antwortete der serbische Grand-Slam-Rekordsieger: "Das würde ich gerne, zumindest noch ein Mal. Mal sehen." Das klare Aus beim 4:6, 4:6, 4:6 im Halbfinale gegen Jannik Sinner hatte allerdings seine Spuren hinterlassen.

Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel

Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi zum FC Barcelona steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Laut Sky ist es nach der mündlichen Einigung zwischen dem Offensivspieler und dem spanischen Meister auch zu einer Übereinkunft mit Borussia Dortmund gekommen. Demnach verständigten sich beide Vereine auf eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro, Adeyemi erhält in Katalonien einen Fünfjahresvertrag.

Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter

Das Warten auf einen Etappensieg geht weiter: Auch der formstarke Sprinter Max Kanter hat die fünf Jahre lange Durststrecke der deutschen Radprofis bei der Tour de France vorerst nicht beenden können. Beim zweiten Massenspurt der Frankreich-Rundfahrt reichte es beim klaren Sieg von Tim Merlier (Soudal Quick-Step) nur zu Rang vier.

Textgröße ändern: