Pallade Veneta - Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd

Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd


Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd
Wellinger in Planica Achter, Prevc auf Rekordjagd / Foto: Andrej Tarfila - IMAGO/SID

Andreas Wellinger bleibt der beste deutsche Skiflieger der Saison. Zum Auftakt des Weltcup-Finales im slowenischen Planica kam der WM-Zweite von 2024 auf Rang acht und sorgte für das Top-Ergebnis der DSV-Adler. Beim Heimspiel sicherte sich Topstar Domen Prevc seinen 14. Saisonsieg und könnte damit beim Abschluss am Sonntag den Rekord seines Bruders Peters einstellen.

Textgröße ändern:

Wellinger, zuletzt schon Siebter in Vikersund, sprang mit 218,5 und 215,5 m bei anspruchsvollen Bedingungen zweimal auf hohem Niveau. Mit den Allerbesten konnte der Ruhpoldinger aber nicht mithalten: Prevc siegte trotz eines gewaltigen Wacklers im ersten Durchgang mit 232,5 und 230,5 m (471,4 Punkte) vor Ren Nikaido (Japan/451,3) und Daniel Tschofenig (Österreich/443,5). Prevc steht am Ende einer fast perfekten Saison kurz vor dem Gewinn der kleinen Kristallkugel für den Sieg im Skiflug-Weltcup.

Zweitbester Deutscher war der frühere Skiflug-Weltmeister Karl Geiger als Zwölfter (208,0+224,5 m), Pius Paschke kam auf Rang 24 (211,0+218,5). Philipp Raimund, der im Vorjahr noch wegen seiner Höhenangst-Problematik auf einen Start in Planica verzichtet hatte, kam mit 213,5 und 210,5 m nicht über Platz 28 hinaus.

Für eine Schrecksekunde sorgte Stephan Embacher. Österreichs Jungstar, der zuletzt in Vikersund seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, erreichte im zweiten Durchgang mit 240,0 m die größte Tagesweite, kam beim Ausfahren aber zu Fall. Nach den ersten Eindrücken schien Embacher aber weitgehend unverletzt geblieben zu sein.

Am Samstag (9.30 Uhr) wird in Planica ein Teamfliegen ausgetragen, das Finale der besten 30 Springer der Saison beschließt am Sonntag (10.00 Uhr/jeweils ZDF und Eurosport) den langen Olympia-Winter.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich

Spanien ist auch gegen Außenseiter Belgien seiner Rolle als WM-Favorit gerecht geworden. Der Europameister zog durch ein etwas holpriges, aber am Ende verdientes 2:1 (1:1) gegen mutige, aber auch unterlegene Rote Teufel ins Halbfinale von Dallas ein. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag in einer Art vorweggenommenem Endspiel auf Topfavorit Frankreich.

Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon

Novak Djokovic packte seine Sachen, applaudierte dem Publikum am Centre Court der Church Road und verschwand in den Katakomben. Was für manchen Beobachter wie ein Abschied für immer aussah, soll lediglich ein Abschied auf Zeit sein. Auf die Frage, ob er noch einmal zum Rasenklassiker zurückkehren werde, antwortete der serbische Grand-Slam-Rekordsieger: "Das würde ich gerne, zumindest noch ein Mal. Mal sehen." Das klare Aus beim 4:6, 4:6, 4:6 im Halbfinale gegen Jannik Sinner hatte allerdings seine Spuren hinterlassen.

Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner

Alexander Zverev trifft im Finale von Wimbledon auf Titelverteidiger Jannik Sinner. Der italienische Weltranglistenerste setzte sich in der Neuauflage des letztjährigen Halbfinals nach einer dominanten Vorstellung 6:4, 6:4, 6:4 gegen den serbischen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic durch und scheint pünktlich zur heißen Phase im All England Club wieder seine Bestform zu erreichen.

Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel

Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi zum FC Barcelona steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Laut Sky ist es nach der mündlichen Einigung zwischen dem Offensivspieler und dem spanischen Meister auch zu einer Übereinkunft mit Borussia Dortmund gekommen. Demnach verständigten sich beide Vereine auf eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro, Adeyemi erhält in Katalonien einen Fünfjahresvertrag.

Textgröße ändern: