Pallade Veneta - Matchwinner Undav kritisiert Pfiffe gegen Sané

Matchwinner Undav kritisiert Pfiffe gegen Sané


Matchwinner Undav kritisiert Pfiffe gegen Sané
Matchwinner Undav kritisiert Pfiffe gegen Sané / Foto: Gerhard Schultheiß - IMAGO/Jan Huebner/SID

Der gefeierte Matchwinner Deniz Undav hatte nach den Pfiffen gegen Leroy Sané erst mal eine deutliche Botschaft für die deutschen Anhänger. "Ich hoffe und bitte jeden Fan, dass, wenn Leroy oder ein anderer Spieler reinkommt, dass man da nicht buht", sagte der Angreifer nach dem 2:1 (1:0) gegen Ghana in der ARD: "Egal, was ein Spieler macht oder wie er ist, man sollte hinter der Mannschaft stehen. Es ist wichtig, dass wir als Mannschaft mit den Fans eine Einheit werden."

Textgröße ändern:

Sané war bei seiner Einwechslung in der 78. Minute vom Publikum mit deutlichen Pfiffen bedacht worden, auch Buhrufe waren zu hören. Dies mache "keinen Sinn", monierte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger. "Ich hoffe, dass es beim nächsten Spiel und vor allem beim Turnier nicht mehr so sein wird", betonte Undav. Er finde dies "schade, denn wir sind eine Mannschaft. Ich hoffe, dass die Fans Leroy beim nächsten Mal auch supporten."

Der Profi des VfB Stuttgart selbst war vom heimischen Publikum bereits vor seiner Einwechslung gefeiert worden, nach seinem Siegtor in der 88. Minute sowie nach Abpfiff gab es erneut lautstarke Sprechchöre. "Ich fand es schön von den Fans, wie sie mich bejubelt haben. Danke dafür!", sagte Undav. Er kenne seine derzeitige Jokerrolle, führte der 29-Jährige aus: "Aber durch Tore und auch wichtige Tore kann sich die Rolle vielleicht verändern."

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter

Das Warten auf einen Etappensieg geht weiter: Auch der formstarke Sprinter Max Kanter hat die fünf Jahre lange Durststrecke der deutschen Radprofis bei der Tour de France vorerst nicht beenden können. Beim zweiten Massenspurt der Frankreich-Rundfahrt reichte es beim klaren Sieg von Tim Merlier (Soudal Quick-Step) nur zu Rang vier.

Sieg gegen Fery: Zverev im Finale von Wimbledon

Alexander Zverev hat das britische "Fery-Tale" beendet und greift in Wimbledon nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel in Folge. Der Hamburger setzte sich im Halbfinale 7:6 (7:0), 6:2, 6:4 gegen Lokalmatador Arthur Fery durch. Nur fünf Wochen nach seiner Erlösung bei den French Open steht Zverev vor dem nächsten historischen Triumph, in seinem ersten Endspiel im All England Club trifft er am Sonntag auf den italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner oder Major-Rekordgewinner Novak Djokovic aus Serbien.

Bundestag beschließt Sportfördergesetz

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag das Sportfördergesetz verabschiedet. Damit wird Förderung des Spitzensports erstmalig auf eine gesetzliche Grundlage gestellt, sie soll "effizienter, effektiver und weniger bürokratisch ausgestaltet werden" - nicht zuletzt, um bei internationalen Wettkämpfen wie Olympischen Spielen wieder mehr Medaillen zu gewonnen.

"No-Go": Zwanziger warnt vor Red Bull-Bundestrainer Klopp

Auch der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger sieht die Nähe des Wunsch-Bundestrainers Jürgen Klopp zu Red Bull kritisch. Er könne sich einen Bundestrainer mit Brause-Cap auf der Bank "keinesfalls vorstellen", sagte der 81-Jährige der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und ergänzte: "Sollte sich dies bewahrheiten, ich kann das noch nicht glauben, wäre es ein völliges No-Go."

Textgröße ändern: