Pallade Veneta - Volleyball: Dachau zieht sich aus Bundesliga zurück

Volleyball: Dachau zieht sich aus Bundesliga zurück


Volleyball: Dachau zieht sich aus Bundesliga zurück
Volleyball: Dachau zieht sich aus Bundesliga zurück / Foto: Jenni Maul - picture-alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Die Volleyballer des ASV Dachau werden in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga antreten. Die Entscheidung, sich aus dem Oberhaus zurückzuziehen, sei "in enger Abstimmung zwischen dem Führungsteam der Volleyballabteilung und dem Vorstand des Hauptvereins getroffen" worden und "Teil einer langfristig angelegten Strategie zur nachhaltigen Weiterentwicklung" des Standorts, teilte der Klub am Dienstag mit.

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"Wir gehen einen Schritt zurück, um zwei nach vorne zu gehen. Diese Entscheidung ist nicht leicht, aber sie ist die richtige", sagte Abteilungsleiter Denis Werner. Man wolle ein Umfeld bauen, "in dem Leistungssport langfristig funktioniert, nicht nur eine Saison lang".

Kim Oszvald-Renkema, Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL), bedauerte die Entscheidung, die gleichzeitig "angesichts der Rahmenbedingungen am Standort nachvollziehbar" sei. Die Neuorientierung Dachaus sei dabei "kein Ausdruck einer strukturellen Entwicklung im deutschen Männer-Volleyball", betonte Oszvald-Renkema. Die Bundesliga sei insgesamt stabil aufgestellt und verzeichne "in zentralen Kennzahlen wie Zuschauerinteresse, Reichweite und wirtschaftlicher Entwicklung weiterhin eine positive Entwicklung".

Die Entscheidung Dachaus basiere "auf einer umfassenden Analyse der sportlichen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen am Standort", hieß es in der Mitteilung. So habe man unter anderem das Budget der vergangenen Erstliga-Saison nicht in vollem Umfang sichern können. Zudem hätte "der Wegfall eines Hauptsponsors sowie die deutliche Reduzierung eines weiteren Engagements" eine Kaderplanung auf Erstliga-Niveau "nur unter erheblichen Einschränkungen ermöglicht". Des Weiteren nannte der ASV die verbesserungswürdige sportliche Infrastruktur als Grund sowie den organisatorischen Aufwand einer Bundesligasaison, der von einem begrenzten Kreis an Ehrenamtlichen getragen worden sei.

Der Verein wolle sich nun "in den kommenden Jahren die Voraussetzungen erarbeiten, um perspektivisch in die 1. Bundesliga zurückzukehren und sich dort langfristig zu etablieren". Dachau war 2023 in die Bundesliga aufgestiegen, in der abgelaufenen Spielzeit hatte die Mannschaft in der aus 15 Teams bestehenden Spielklasse Platz zwölf belegt.

N.Tartaglione--PV

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