Pallade Veneta - Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"

Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"


Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben"
Zverev will sich in Wimbledon "die beste Chance geben" / Foto: HENRY NICHOLLS - SID

Alexander Zverev war überrascht. "Der Rest der deutschen Medien war jetzt beim Fußball, oder?", fragte sich der Hamburger angesichts des fast leeren Pressekonferenzraums von Wimbledon. Aber nein, das krachende WM-Aus der DFB-Elf im Elfmeterschießen gegen Paraguay hatte nichts mit dem zurückhaltenden Interesse an seiner Person zu tun, zeitgleich bestritt Serena Williams ihr vielbeachtetes Comeback auf dem Centre Court. Dagegen kam auch der French-Open-Sieger nach seinem Auftaktsieg an der Church Road nicht an.

Textgröße ändern:

Zverev nahm die Situation mit Humor, nach seinem mühsamen ersten Schritt beim Rasenklassiker machte er einen entspannten Eindruck. "Ich glaube, dass ich generell dieses Jahr besser Tennis spiele als letztes Jahr", sagte Zverev nach dem 6:4, 6:7 (8:10), 7:6 (7:5), 7:6 (7:0) zum Auftakt gegen den Belgier Alexander Blockx. Und auch wenn es sein erstes Match in Wimbledon als Grand-Slam-Gewinner war, habe er dabei "keinen großen Unterschied" zu vergangenen Auftritten auf dem Platz gespürt: "Ich möchte meine Matches immer noch gewinnen, möchte meine Arbeit zu 100 Prozent machen und mir die beste Chance geben."

Zverev hofft, dass er sich nach seinem durchwachsenen Start Schritt für Schritt im Londoner Südwesten steigern kann - anders wird es bei seiner Titeljagd gegen die starke Konkurrenz auch nicht funktionieren. Dass er dabei erst im Finale auf Spieler wie Titelverteidiger Jannik Sinner oder Major-Rekordgewinner Novak Djokovic treffen könnte, blendet Zverev aus.

"Für mich spielt das eigentlich keine Rolle, denn bisher habe ich es noch nicht bis zu diesen Gegnern geschafft", sagte Zverev mit Blick auf seine dürftige Bilanz in Wimbledon: "Für mich geht es darum, mich auf die bevorstehenden Matches zu konzentrieren, um zu diesen Namen zu gelangen. Ich denke, das ist das Wichtigste." Der 29-Jährige ist aber optimistisch, dass ihm das gelingen wird. Schließlich sei es endlich wieder eine Saison, in der "die schwierigen Momente etwas leichterfallen".

Auch seine laufende Nase soll Zverev auf seinem Weg, der endlich weiter als ins Achtelfinale gehen soll, nicht stoppen. "Ich fühle mich gut", sagte Zverev über seine Rasenallergie. So etwas sei "nichts Tödliches, ich werde es überleben. Es wird auch nicht ein Vor- oder Nachteil sein bei diesem Turnier."

In der zweiten Runde trifft Zverev nun auf Valentin Royer. Der Franzose sei "jemand, der die große Bühne relativ gerne hat", sagte der 29-Jährige: "Ich werde mich darauf vorbereiten und ein gutes Match spielen."

T.Galgano--PV

Empfohlen

Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde

Fußball-Bundesligist Union Berlin hat seinem Trainer Mauro Lustrinelli mit Mühe ein erfolgreiches Debüt beschert. Die Berliner meisterten im ersten Pflichtspiel unter dem Schweizer am Sonntag die Auftakthürde im DFB-Pokal und zogen mit einem 4:2 (1:1) beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig in die zweite Runde ein.

Gladbach mit lockerem Sieg beim Fünftligisten Schott Mainz

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat seine vielversprechende Frühform auch im ersten Pflichtspiel bestätigt und die erste Hürde des DFB-Pokals locker übersprungen. Nach sieben Siegen in sieben Testspielen gewann Borussia problemlos mit 5:0 (2:0) beim Fünftligisten TSV Schott Mainz.

Schneller Tietz-Hattrick: Mainz ohne Probleme auf dem Dorf

Ein Hattrick von Phillip Tietz in nur 13 Minuten hat dem FSV Mainz 05 zu einem entspannten Saisonauftakt verholfen. Dank seines treffsicheren Stürmers geriet das Erstrundenspiel des Fußball-Bundesligisten im DFB-Pokal beim Dorfklub VfB Krieschow mit 9:0 (5:0) zu einem Sonntagsspaziergang in der brandenburgischen Provinz.

Norris gewinnt erneut - Horror-Heimspiel für Verstappen

Der Weltmeister setzt seine Aufholjagd fort: Lando Norris hat auch den Großen Preis der Niederlande gewonnen und seinen zweiten Sieg nacheinander in der Formel 1 gefeiert. Während der McLaren-Pilot vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli und George Russell in den Silberpfeilen triumphierte und zum Start in die zweite Saisonhälfte seine eigenen Ambitionen im Titelrennen unterstrich, erlebte Lokalmatador Max Verstappen beim Abschied aus Zandvoort ein Horror-Heimspiel.

Textgröße ändern: