Pallade Veneta - Monaco-Podium: Mercedes, Red Bull und McLaren unzufrieden

Monaco-Podium: Mercedes, Red Bull und McLaren unzufrieden


Monaco-Podium: Mercedes, Red Bull und McLaren unzufrieden
Monaco-Podium: Mercedes, Red Bull und McLaren unzufrieden / Foto: Andrej ISAKOVIC - SID

Das Ringen um das Podium von Monaco ist in der Formel 1 wohl noch nicht beendet. Fünf Tage nach dem Rennen im Fürstentum gab der Automobil-Weltverband FIA am Freitag zunächst einem Einspruch des Alpine-Teams statt und sprach Pierre Gasly damit nachträglich den dritten Platz zu. Wenig später erwog die Konkurrenz aber ebenfalls, aktiv zu werden.

Textgröße ändern:

"Wir bewerten gerade, was die Gasly‑Situation für George Russell bedeutet", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff am Nachmittag mit Blick auf seinen Fahrer: "Wir haben mit unseren Anwälten telefoniert, um zu schauen, was wir für George tun können."

Mehrere Piloten waren in Monaco wegen vermeintlich zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse sanktioniert worden. Alpine wies später nach, dass bei Gasly Messfehler vorlagen, seine Zehn-Sekunden-Strafe wurde daher zurückgenommen. Es wirkt wahrscheinlich, dass dieselben Messfehler auch zu den Strafen der anderen Piloten führten.

Die Lage ist aber kompliziert: Gasly war als Dritter ins Ziel gekommen, die Strafe wurde erst nachträglich aufgerechnet und konnte dadurch nach Abschluss des Verfahrens einfach wieder abgezogen werden. Die übrigen Fahrer, darunter Russell, verbüßten ihre Strafen dagegen schon während des Rennens. Für diese Piloten seien durch die Entscheidungen "bedauerlicherweise die Rennstrategien und damit ihr Rennergebnis beeinträchtigt" worden, das räumte auch die FIA in ihrem Urteil ein. Eine verbüßte Strafe könne aber nicht rückgängig gemacht werden.

Russell hatte auf Rang drei gelegen, als er seine Strafe absaß, ins Ziel kam er letztlich als Zwölfter und damit ohne WM-Punkte. Wolff würde hier gerne ansetzen. "Wir würden gerne die FIA bitten zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, Georges Rennen zu korrigieren", sagte er, "definitiv ist es etwas, über das wir uns mit gutem Grund ärgern. Glauben wir realistisch, dass wir eine Chance haben, das Ergebnis umzukehren? Ich glaube nicht. Aber wir müssen es auf jeden Fall versuchen."

Red Bull und McLaren, deren Piloten Isack Hadjar und Oscar Piastri durch Gaslys Versetzung auf den dritten Rang Punkte verloren, haben indes zumindest ihre Absicht angekündigt, in Berufung zu gehen. Ab der Urteilsverkündung am Freitag blieben ihnen 96 Stunden, um tatsächlich Einspruch einzulegen.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Freiburg siegt souverän in Düsseldorf

Zweites Pflichtspiel, zweiter Sieg: Der SC Freiburg hat sich durch ein 5:1 (1:0) bei Fortuna Düsseldorf für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifiziert. In der Neuauflage des Zweitrundenspiels aus dem Vorjahr erzielten Lucas Höler (18.), Joker Igor Matanovic (71., 90.+4), Lukas Kübler (74.) und Jordy Makengo (80.) die Treffer für die überlegenen Gäste, die in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale vorgestoßen waren. Die Fortuna, für die Fabian Schleusener traf (76.), verlor nach dem Abstieg in die 3. Liga auch ihr drittes Spiel in der laufenden Spielzeit.

"Der helle Wahnsinn": Hockey-Männer buchen das Halbfinale

Nervenprobe bestanden: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat ihr entscheidendes Duell bei der Weltmeisterschaft gewonnen und träumt weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung. Im letzten Duell der Zwischenrunde kam das Team von Bundestrainer André Henning im belgischen Wavre gegen Australien nach frühem Rückstand zurück, gewann ein ereignisreiches Gruppenfinale mit 4:2 (3:2) und buchte das Halbfinalticket.

Sieg gegen Australien: Hockey-Männer buchen das Halbfinale

Nervenprobe bestanden: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat ihr entscheidendes Duell bei der Weltmeisterschaft gewonnen und träumt weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung. Im letzten Duell der Zwischenrunde kam das Team von Bundestrainer André Henning im belgischen Wavre gegen Australien nach frühem Rückstand zurück, gewann ein ereignisreiches Gruppenfinale mit 4:2 (3:2) und buchte das Halbfinalticket.

Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde

Fußball-Bundesligist Union Berlin hat seinem Trainer Mauro Lustrinelli mit Mühe ein erfolgreiches Debüt beschert. Die Berliner meisterten im ersten Pflichtspiel unter dem Schweizer am Sonntag die Auftakthürde im DFB-Pokal und zogen mit einem 4:2 (1:1) beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig in die zweite Runde ein.

Textgröße ändern: