Pallade Veneta - Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde

Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde


Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde
Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde / Foto: Daniel REINELT - picture alliance/Eibner-Pressefoto/SID

Fußball-Bundesligist Union Berlin hat seinem Trainer Mauro Lustrinelli mit Mühe ein erfolgreiches Debüt beschert. Die Berliner meisterten im ersten Pflichtspiel unter dem Schweizer am Sonntag die Auftakthürde im DFB-Pokal und zogen mit einem 4:2 (1:1) beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig in die zweite Runde ein.

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Neuzugang Zeno van den Bosch (31.), Tom Rothe (63.) und der eingewechselte Marin Ljubicic (72./90+4.) trafen für den Favoriten, der sich gegen den mutig aufspielenden Underdog jedoch schwer tat. Dennoch können die Köpenicker mit einem Erfolg im Rücken am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt in die Bundesliga-Saison starten.

Der Doppelpack von Max Marie (11./54.) reichte Braunschweig nicht, um erstmals seit der Saison 2022/23 die erste Runde zu überstehen. In den vergangenen Jahren waren die Niedersachsen in Duellen mit dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt an Erstligisten gescheitert.

Trotz einer durchwachsenen Vorbereitung inklusive einer Niederlage beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena sowie der missglückten Generalprobe gegen den Premier-League-Klub Ipswich Town (2:4) hatte Lustrinelli, der im Juli die Nachfolge von Interimstrainerin Marie-Louise Eta angetreten hatte, vor seiner Pflichtspiel-Premiere am Sky-Mikrofon betont: "Die Mannschaft ist ready."

Doch nach starken Anfangsminuten der Berliner übten die Gastgeber zunehmend Druck aus und Marie traf gegen Matheo Raab, der statt des zuletzt angeschlagenen Frederik Rönnow zwischen den Pfosten stand, zur verdienten Führung. Union war um eine Antwort bemüht, van den Bosch war schließlich nach einer Ecke per Kopf erfolgreich.

Doch Braunschweig zeigte sich unbeeindruckt, Noah Katterbach sorgte mit einem Lattentreffer (36.) für das nächste Ausrufezeichen. In einer muntereren Partie bot der Zweitligist den Berlinern Paroli, auch weil Union den Braunschweigern wie beim nächsten Gegentreffer durch Marie zu viel Platz ließ. Die Berliner bewiesen beim erneuten Ausgleich durch Rothe jedoch wieder einmal ihre Standardstärke, wenig später sorgte Ljubicic zehn Minuten nach seiner Einwechslung für die erste Führung der Gäste.

A.Saggese--PV

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