Pallade Veneta - Klopp sieht noch "Spielraum" im deutschen Defensivverhalten

Klopp sieht noch "Spielraum" im deutschen Defensivverhalten


Klopp sieht noch "Spielraum" im deutschen Defensivverhalten
Klopp sieht noch "Spielraum" im deutschen Defensivverhalten / Foto: Federico Gambarini - picture-alliance/dpa/SID

Jürgen Klopp will Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem sportlich bedeutungslosen Gruppenfinale gegen Ecuador keine Ratschläge für eine mögliche Rotation geben. "Es gibt für alles Argumente", sagte der 59-Jährige bei einem Termin von adidas in Brooklyn: "Will man alle bei Laune halten, weil wir alle brauchen werden oder will ich mich weiter einspielen." Seine Meinung sei in solchen Situationen immer gewesen: "Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich."

Textgröße ändern:

Im Fall der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wisse entsprechend "niemand so gut Bescheid wie Julian", führte Klopp aus. Er glaube aber, "dass es echt Sinn macht, dass er eine Aufstellung findet, mit der wir das Spiel gewinnen können". Man könne nie in eine Partie gehen, als sei sie "nicht so wichtig". Ein Sieg fühle sich "immer besser an", während man bei einer möglichen Niederlage die "schlechte Stimmung" mitnehme. Er habe als Vereinstrainer auch nie rotiert, um Spieler zu schonen, sondern "damit ich frische Beine auf den Platz bringe und das Spiel gewinnen kann".

Generell traue er dem DFB-Team viel zu. "Wir sind eine richtig gute Fußball-Mannschaft", sagte der frühere Trainer von Borussia Dortmund und des FC Liverpool: "Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe und können guten Fußball spielen. Aber wir haben auch noch ein bisschen Spielraum." Insbesondere in der Defensivarbeit und im defensiven Umschaltverhalten sei zum Erreichen der ganz großen Ziele noch eine Steigerung nötig.

Generell habe er an den ersten zwei Spieltagen noch keinen Topfavoriten ausgemacht. "Es hat mich noch niemand so sehr überzeugt, dass ich schon weiß, wer Weltmeister werden wird", sagte Klopp: "Ich möchte, dass Deutschland Weltmeister wird. Ich wünsche mir das und habe davon geträumt. Aber es gibt genügend Mannschaften mit Qualität, die das werden können." Es müsse "unglaublich viel zusammenkommen. Du musst auch Glück haben, da geht es nicht nur um die Qualität."

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Freiburg siegt souverän in Düsseldorf

Zweites Pflichtspiel, zweiter Sieg: Der SC Freiburg hat sich durch ein 5:1 (1:0) bei Fortuna Düsseldorf für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifiziert. In der Neuauflage des Zweitrundenspiels aus dem Vorjahr erzielten Lucas Höler (18.), Joker Igor Matanovic (71., 90.+4), Lukas Kübler (74.) und Jordy Makengo (80.) die Treffer für die überlegenen Gäste, die in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale vorgestoßen waren. Die Fortuna, für die Fabian Schleusener traf (76.), verlor nach dem Abstieg in die 3. Liga auch ihr drittes Spiel in der laufenden Spielzeit.

"Der helle Wahnsinn": Hockey-Männer buchen das Halbfinale

Nervenprobe bestanden: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat ihr entscheidendes Duell bei der Weltmeisterschaft gewonnen und träumt weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung. Im letzten Duell der Zwischenrunde kam das Team von Bundestrainer André Henning im belgischen Wavre gegen Australien nach frühem Rückstand zurück, gewann ein ereignisreiches Gruppenfinale mit 4:2 (3:2) und buchte das Halbfinalticket.

Sieg gegen Australien: Hockey-Männer buchen das Halbfinale

Nervenprobe bestanden: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat ihr entscheidendes Duell bei der Weltmeisterschaft gewonnen und träumt weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung. Im letzten Duell der Zwischenrunde kam das Team von Bundestrainer André Henning im belgischen Wavre gegen Australien nach frühem Rückstand zurück, gewann ein ereignisreiches Gruppenfinale mit 4:2 (3:2) und buchte das Halbfinalticket.

Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde

Fußball-Bundesligist Union Berlin hat seinem Trainer Mauro Lustrinelli mit Mühe ein erfolgreiches Debüt beschert. Die Berliner meisterten im ersten Pflichtspiel unter dem Schweizer am Sonntag die Auftakthürde im DFB-Pokal und zogen mit einem 4:2 (1:1) beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig in die zweite Runde ein.

Textgröße ändern: