Pallade Veneta - Matthäus: "Kenne ich von 1994"

Matthäus: "Kenne ich von 1994"


Matthäus: "Kenne ich von 1994"
Matthäus: "Kenne ich von 1994" / Foto: MAURO PIMENTEL - SID

Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht nach der nächsten WM-Blamage der DFB-Elf Parallelen zur Pleite vor 32 Jahren - und keine Zukunft für Bundestrainer Julian Nagelsmann. "Im jetzigen Moment" fehle ihm "die Fantasie", wie es mit Nagelsmann weitergehen könne, sagte Matthäus der Bild-Zeitung. Es müsse "nach dieser Weltmeisterschaft mit einem neuen Trainer weitergehen. Das war einfach zu viel."

Textgröße ändern:

Woran es lag? Matthäus verwies auf die Nebengeräusche. "Es waren viele Schlagzeilen in der Zeitung, das kenne ich von 1994", meinte er nach dem 3:4 i.E. gegen Paraguay im Sechzehntelfinale. Konkret: "Ich weiß nicht, warum man die ganzen Familien von Anfang an dabei haben muss nach jedem Spiel. Dann geht's um Reisemöglichkeiten, um Hotelbuchungen - das war doch alles Thema in der Mannschaft, dass der eine sauer war auf den anderen."

Matthäus weiter: "Beim einen durfte die Mama mitfliegen, beim anderen die Frau oder die Kinder - und die anderen mussten mit der Linienmaschine fliegen. Es gab viel Unruhe, es gab nicht den Fokus auf die WM. Die waren keine zwei Wochen in Amerika, und schon waren wieder die ganzen Familien dabei. Die können einfliegen nach dem Viertelfinale, wenn die Mannschaft was geleistet hat."

Der Weltmeisterkapitän von 1990 sprach von "vielen Themen, die vielleicht wichtiger waren als das auf dem Fußballplatz". Das sei beim Aus des Titelverteidigers 1994 in den USA im Viertelfinale gegen Bulgarien (1:2) auch schon so gewesen.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

MLB: Dodgers verlieren auch das dritte Duell mit den Brewers

Titelverteidiger Los Angeles Dodgers steht in der National League Championship Series der Baseball-Profiliga MLB vor dem Aus. Der amtierende World-Series-Champion verlor auch sein erstes Heimspiel gegen die Milwaukee Brewers, nach dem 2:6 steht es in der Best-of-seven-Serie 0:3 aus der Sicht der Dodgers. Das möglicherweise entscheidende vierte Spiel findet bereits um 19 Uhr MESZ statt, wegen drohender Unwetter wurde es fünf Stunden vorverlegt.

MLS: Messi mit Miami in den Playoffs

Fußball-Superstar Lionel Messi hat mit Inter Miami in der Major League Soccer das erste Zwischenziel erreicht. Der Argentinier steht mit seinem Klub nach dem 2:0 (2:0) gegen den New York City FC fünf Spieltage vor Ende der regulären Saison sicher in den Playoffs der nordamerikanischen Topliga. Messi bereitete den Endstand durch seinen Landsmann und langjährigen Nationalmannschaftskollegen Rodrigo De Paul (45.+5) vor. In der Eastern Conference festigte Meister Miami damit den zweiten Platz.

Undav trifft endlich wieder: "Natürlich ist es befreiend"

Bei Stuttgarts Kapitän Deniz Undav ist nach seinem ersten Saisontor eine große Last abgefallen. "Natürlich ist es befreiend. Es ist immer schön zu treffen nach einer Durststrecke von sieben, acht Spielen. Das fühlt sich gut an", sagte Undav nach dem 3:0 (1:0) des VfB in der Champions League bei Slovan Bratislava mit einem Lächeln.

Rosberg: Antonelli fährt auf "Schumacher-Level"

Der einstige Weltmeister Nico Rosberg (41) hält den WM-Führenden Kimi Antonelli für "ein Phänomen" auf "Michael-Schumacher-Level" - aber nicht für den stärksten Piloten in der Formel 1. "Max Verstappen ist der beste Fahrer nach wie vor in dem Sport", sagte Rosberg im Interview mit RTL/Sky Sport: "Und sobald er ein Auto hat, was ihm halbwegs die Möglichkeit gibt, zu gewinnen und zu dominieren, dann macht er das auch." Verstappen sei im erstarkten Red Bull daher "natürlich der große Favorit für das Saisonende, aber den Antonelli kann er nicht mehr einholen."

Textgröße ändern: