Pallade Veneta - Vuelta: Roglic stürzt im Zielsprint - Ackermann Zweiter

Vuelta: Roglic stürzt im Zielsprint - Ackermann Zweiter


Vuelta: Roglic stürzt im Zielsprint - Ackermann Zweiter
Vuelta: Roglic stürzt im Zielsprint - Ackermann Zweiter / Foto: JORGE GUERRERO - SID

Sprinter Pascal Ackermann (Kandel) hat in einem dramatischen Finale den ersten deutschen Etappensieg bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt knapp verpasst. Während der slowenische Vuelta-Seriensieger Primoz Roglic (Jumbo-Visma) im Schlusssprint stürzte, musste sich der 28-Jährige vom UAE Team Emirates am Dienstag nur dem ehemaligen Weltmeister Mads Pedersen (Trek-Segafredo) geschlagen geben. Der Däne feierte seinen zweiten Tagessieg.

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Auf den letzten drei Kilometern der 189,4 km langen 16. Etappe von Sanlucar de Barrameda nach Tomares hatten sich die Ereignisse überschlagen: Nach einem Antritt von Roglic an der kurzen Steigung vor dem Ziel war der belgische Gesamtführende Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) mit einer Panne zurückgefallen. Auf den letzten Metern des Schlusssprints einer fünfköpfigen Gruppe um Ackermann und Pedersen kam anschließend Roglic zu Fall - blutüberströmt musste er im Zielbereich versorgt werden. Ob Roglic am Mittwoch zum 17. Teilabschnitt antreten kann, ist offen.

Im Gesamtklassement führt Evenepoel, der als erster Belgier seit 45 Jahren die Gesamtwertung der Spanien-Rundfahrt für sich entscheiden möchte, mit 1:26 Minuten vor Roglic. Die Panne des 22-Jährigen war innerhalb der letzten drei Kilometer erfolgt, Evenepoels Rückstand auf Roglic wurde im Ziel mit acht Sekunden beziffert. Dritter ist der spanische Lokalmatador Enric Mas (Movistar/2:01).

Die 17. Etappe am Mittwoch bietet Ausreißern große Chancen auf einen Tagessieg. Der hügelige Parcours führt das Peloton über 162,3 km von Aracena nach Monasterio de Tentudia.

A.Fallone--PV

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