Pallade Veneta - "Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche

"Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche


"Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche
"Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche / Foto: Frank Hoermann/SVEN SIMON - (picture alliance/SVEN SIMON)/SID

Nach der Klatsche von Belgrad nahm Anton Gavel kein Blatt vor den Mund – und ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Wir waren in jedem Aspekt des Spiels zu weich und schlechter als unser Gegner", sagte der Trainer der Basketballer von Bayern München nach der 73:103 (31:48)-Demontage in der EuroLeague bei Roter Stern Belgrad. Die Krise des deutschen Vizemeisters auf europäischer Bühne wird immer schlimmer.

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"Wenn wir auf Widerstände trafen, schien es so zu sein, dass wir keine Einheit auf dem Feld waren. Das müssen wir ändern, denn so können wir uns nicht in EuroLeague-Spielen präsentieren", sagte Gavel nach 40 Minuten zum Vergessen im serbischen Hexenkessel. Der Coach nahm sich nach der siebten Niederlage im neunten Saisonspiel aber auch selbst in die Pflicht.

"Es war definitiv ein sehr gutes Spiel von Roter Stern, wir haben es ihnen jedoch viel zu einfach gemacht. Bei vielen Situationen im Offensivrebound, bei Fastbreaks. Ich muss dafür sorgen, dass wir auf dem Court besser aussehen", sagte der 42-Jährige, der mit den Bayern im Tabellenkeller feststeckt. In dieser Form sind die Playoffs, die Gavel und Co. in dieser Saison wieder angreifen wollen, kaum zu erreichen.

Einfacher wird es dabei in den kommenden Wochen nicht wirklich: Nach vier EuroLeague-Pleiten in Serie warten drei weitere Auswärtsspiele bei ASVEL Lyon-Villeurbanne, Valencia Basket und Zalgiris Kaunas. Zunächst sind die Bayern aber in der Bundesliga gefragt, deren Tabelle sie ungeschlagen anführen. Am Sonntag (15.00 Uhr) geht es zu den Rostock Seawolves, zwei Tage später kommen die Löwen Braunschweig nach München (20.00 Uhr/beide Dyn).

A.Rispoli--PV

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