Pallade Veneta - Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins

Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins


Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins
Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins / Foto: Nico Bauhof - (picture alliance/Pressefoto Rudel)/SID

Alexander Zverevs "Vorgänger" Boris Becker schickte seine Glückwünsche an die neue Nummer eins der Tenniswelt per Social Media. "Gratulation, Sascha", schrieb die deutsche Ikone bei X, nachdem der Hamburger den Sprung auf Platz eins der Weltrangliste perfekt gemacht hatte. Erstmals seit Becker 1991 steht wieder ein Deutscher ganz oben.

Textgröße ändern:

"Es ist anders als ein Turnier zu gewinnen, anders als eine Trophäe zu gewinnen. Aber es ist natürlich ein wahnsinniges Gefühl", sagte Zverev am Sky-Mikrofon, nachdem er durch ein 6:4, 7:5 gegen Tallon Griekspoor ins Viertelfinale des ATP-Turniers in Wien eingezogen war. Durch diesen Sieg wird er ab Montag als Nummer eins geführt. Dass Zverev den Italiener Jannik Sinner überholen und die Saison an der Spitze beenden würde, hatte ohnehin bereits festgestanden.

Viel Zeit zum Feiern hatte Zverev nicht, schon am Freitag ist er in der Runde der letzten acht gegen den Briten Arthur Fery gefordert. Dennoch nahm er sich einen Moment, um zurückzublicken. Auf eine Saison, in der er in Paris und New York seine ersten beiden Grand-Slam-Titel gewonnen hatte, ehe er mit stolzen 29 Jahren auf die Eins kletterte. "Ich musste warten, aber manchmal muss man auf die besten Dinge im Leben warten", so Zverev. Er habe "keine Worte für dieses Jahr".

Die Gründe für den Erfolg sah Zverev unter anderem in der Anpassung seiner Spielweise hin zu einem aggressiveren und aktiveren Stil. "Ich war mutig. Ich habe mein Spiel geändert dieses Jahr. Ich habe gesagt, dass ich mal was anderes probiere. Mit 29 Jahren. Ich glaube, das würde nicht jeder machen. Ich bin glücklich, dass das geklappt hat. Ich bin glücklich, dass ich jetzt da bin, wo ich bin. Das Jahr ist natürlich ein Traum."

L.Bufalini--PV

Empfohlen

NFL: Packers siegen nach Watson-Schreckmoment gegen Carolina

Die Green Bay Packers haben in der NFL trotz Schrecksekunde einen Heimsieg gefeiert. Das Team um Quarterback Jordan Love setzte sich im Lambeau Field mit 27:19 gegen die Carolina Panthers durch. Für Aufsehen sorgte Wide Receiver Christian Watson, der wegen einer vermuteten Brustverletzung zwischenzeitlich mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde, später aber auf das Spielfeld zurückkehrte.

NHL: Ottawas Comeback mit drei Stützle-Assists ohne Krönung

Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators ein beeindruckendes Comeback in der NHL hingelegt, die Krönung jedoch verpasst. Die Kanadier lagen gegen die Los Angeles Kings bereits mit 1:5 zurück, erzwangen durch vier Tore im Schlussdrittel die Verlängerung und unterlagen letztlich mit 5:6.

Jubiläum in der Heimat: Pérez macht die 300 voll

Sergio Pérez ließ auf der Paseo de la Reforma die Reifen seines Cadillac qualmen, rund 100.000 Fans säumten die Prachtstraße in Mexiko-Stadt - und hatten im Vorfeld des Rennwochenendes damit wohl schon das Highlight ihres Favoriten gesehen. "Früher bin ich hierher gekommen und konnte aufs Podium fahren oder Rennen gewinnen", sagte Pérez, "die Leute wissen, dass das dieses Mal nicht passieren wird, und trotzdem sind sie alle da."

"Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche

Nach der Klatsche von Belgrad nahm Anton Gavel kein Blatt vor den Mund – und ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Wir waren in jedem Aspekt des Spiels zu weich und schlechter als unser Gegner", sagte der Trainer der Basketballer von Bayern München nach der 73:103 (31:48)-Demontage in der EuroLeague bei Roter Stern Belgrad. Die Krise des deutschen Vizemeisters auf europäischer Bühne wird immer schlimmer.

Textgröße ändern: