Pallade Veneta - Habeck sieht Mikrochips als Schlüsseltechnologie für Klimaschutz und Wachstum

Habeck sieht Mikrochips als Schlüsseltechnologie für Klimaschutz und Wachstum


Habeck sieht Mikrochips als Schlüsseltechnologie für Klimaschutz und Wachstum
Habeck sieht Mikrochips als Schlüsseltechnologie für Klimaschutz und Wachstum / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Bedeutung der Halbleiterproduktion in Deutschland und Europa betont. "Als Schlüsseltechnologie spielt die Mikroelektronik eine zentrale Rolle für Klimaschutz, Energieeffizienz und Wirtschaftswachstum", erklärte Habeck am Montag in Berlin anlässlich eines hochrangigen Treffens von Politik und Branche zu dem Thema. Bereits im Juni hatte die EU-Kommission grünes Licht für milliardenschwere Staatshilfen in Halbleiterbereich gegeben - darunter für 31 Projekte in Deutschland.

Textgröße ändern:

Mikroelektronik hat in allen Industrienationen eine enorme volkswirtschaftliche Bedeutung und kommt in zahlreichen Produkten zum Einsatz, ebenso wie beispielsweise in der Kommunikationstechnologie. Zuletzt hatte es in vielen Bereichen jedoch eine deutlich größere Nachfrage nach Halbleitern und mikroelektronischen Bauteilen gegeben als verfügbar waren - etwa in der Autoindustrie.

Zugleich kommt ein Großteil der modernsten Chips derzeit aus Taiwan, Südkorea und zusehends aus China. Um die Versorgungssicherheit mit Mikrochips in Europa nachhaltig zu sichern und Abhängigkeiten zu verringern, hat die Bundesregierung deshalb gemeinsam mit europäischen Partnern ein "Wichtiges Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse" (IPCEI) auf den Weg gebracht. Angepeilt wird, dass Europa bis zum Jahr 2030 rund 20 Prozent zur weltweiten Mikroelektronikproduktion beiträgt.

"Ein unabhängiger Zugang zu Mikroelektronikkomponenten ist wichtiger denn je für die Transformation der Wirtschaft und für die Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas", erklärte Habeck. "Zahlreiche Regionen in Deutschland profitieren von der Förderung, stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit und schaffen zukunftsgerichtete Arbeitsplätze."

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), dessen Bundesland ein wichtiger Standort für die Halbleiterproduktion ist, bezeichnete die Mikroelektronik am Montag als "Schlüssel für erfolgreiches und nachhaltiges industrielles Wachstum". Baden-Württembergs Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) ergänzte, Bund, Länder und EU müssten bei der Mikroelektronik gemeinsam an einem Strang ziehen. "Nur so können wir uns souverän und möglichst unabhängig von Importen aufstellen und bei dieser Zukunftstechnologie vorneweg gehen."

L.Barone--PV

Empfohlen

Prince Kohli, CEO von Sauce Labs, sagt, die 1-Billionen-Dollar-Branche für Softwarequalität habe seit 20 Jahren auf dem „falschen Ansatz aufgebaut"

Die Einführung der neuen „Sauce AI for Test Authoring" zielt auf den arbeitsintensivsten Teil der 22 % der IT-Budgets ab, die für die Qualitätssicherung aufgewendet werden, indem sie die Entwicklungsteams dazu bringt, von der Erstellung von Testfällen zur Definition von Geschäftsabsichten überzugehen, die die Plattform autonom in sich selbst verbessernde Testsuiten umwandelt.

Maxon steigt mit neuer Echtzeit-Archviz-Lösung offiziell in den AEC-Markt ein

Redshift for Vectorworks jetzt verfügbar, Autodesk Revit® Beta offen für Anmeldungen und Graphisoft Archicad kommt im Laufe des Jahres 2026. Maxon gibt einen tieferen Einblick in seinen End-to-End-3D-Workflow für Architekten und Designer - für 2026 und darüber hinaus.

Datavault AI kündigt für Donnerstag, den 19. März 2026, eine Telefonkonferenz zur Erörterung der Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 an

PHILADELPHIA, PA / ACCESS Newswire / 17. März 2026 / Datavault AI Inc. („Datavault AI" oder das „Unternehmen") (NASDAQ:DVLT), ein Anbieter von Technologien für Datenmonetarisierung, Authentifizierung, digitale Interaktion und die Tokenisierung realer Vermögenswerte, gab heute bekannt, dass es seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor Börsenbeginn am Donnerstag, dem 19. März 2026, veröffentlichen wird.

Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom

Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hat das geplante Eintrittsgeld für den Kölner Dom kritisiert. Solch ein Eintrittsgeld schrecke sicherlich Besucher ab, sagte Schock-Werner am Montag im Deutschlandfunk. Außerdem drohe es, den Charakter des Doms zu verändern. "In dem Moment, wo ich Geld erhebe, ist es mehr wie ein Museum", sagte Schock-Werner. Sie fände es "ganz schwierig", wenn der Dom nur noch von wohlhabenden Menschen besucht werden könne.

Textgröße ändern: