Pallade Veneta - Taiwans Vizepräsident: Wichtige Unternehmen wie Foxconn könnten China verlassen

Taiwans Vizepräsident: Wichtige Unternehmen wie Foxconn könnten China verlassen


Taiwans Vizepräsident: Wichtige Unternehmen wie Foxconn könnten China verlassen
Taiwans Vizepräsident: Wichtige Unternehmen wie Foxconn könnten China verlassen / Foto: Sam Yeh - AFP

Die politische Führung in Taiwan hat mit einer Warnung an Peking auf Ermittlungen gegen das taiwanische Unternehmen Foxconn in China reagiert. Bedeutende taiwanische Unternehmen könnten sich aus China zurückziehen, sollte der "Druck" der Behörden dort überhandnehmen, sagte Vizepräsident Lai Ching-te am Dienstag. "Das wäre ein bedeutender Verlust für China."

Textgröße ändern:

Foxconn ist einer der weltweit wichtigsten Elektronikhersteller, der größte private Arbeitgeber in China und unter anderem wichtigster Lieferant des US-Konzerns Apple für dessen iPhone. Die staatliche chinesische Zeitung "Global Times" hatte am Sonntag berichtet, dass es in mehreren chinesischen Provinzen Ermittlungen gegen dortige Niederlassungen von Foxconn gebe. Nähere Angaben zu den Vorwürfen machte der Bericht nicht.

Taiwan ist ein weltweit bedeutendes Zentrum in der Halbleiterindustrie. Führende Konzerne produzieren häufig auch in China. "Wenn sie misstrauisch und ängstlich werden und das Vertrauen in China verlieren, könnten sie ihre Standorte nach und nach in andere Länder verlagern", sagte Ching-te. Peking solle die taiwanischen Unternehmen besser wertschätzen.

Die Regierung in Peking betrachtet die selbstverwaltete Insel Taiwan seit der Abspaltung 1949 als abtrünniges Gebiet, das es wieder mit dem Festland vereinigen will. In den vergangenen Jahren hat die Präsenz chinesischer Kriegsschiffe und Armeeflugzeuge rund um Taiwan deutlich zugenommen.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

OMP treibt die weltweit führenden Lieferketten voran: Neun Kunden unter den Gartner Supply Chain Top 25 für 2026

Während globale Marktführer den Fokus von der Krisenbewältigung auf vorausschauendes Handeln verlagern, würdigt OMP die visionären Konzerne, die entscheidungsorientierte Intelligenz im Tempo des Wandels skalieren.

OpenAI-Chef appelliert an G7: Verantwortung für KI nicht den Tech-Firmen überlassen

OpenAI-Chef Sam Altman hat die Staats- und Regierungschefs des G7-Gipfels dazu aufgerufen, die Kontrolle über Künstliche Intelligenz (KI) nicht den Tech-Firmen zu überlassen. "Geben Sie Ihre Verantwortung nicht an KI-Labore wie meines ab", sagte Altman am Mittwoch bei einer Sitzung des Gipfels im französischen Evian. Der Chef des ChatGPT-Entwicklers rief die Regierungen zudem dazu auf, weltweit geltende Standards für die sich rapide entwickelnde Technik zu etablieren.

Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg

Ein kooperativer US-Präsident, eine neue Dynamik mit Blick auf die Ukraine und gemeinsame Beschlüsse zu schwierigen Themen wie der Rohstoffabhängigkeit von China: Der G7-Gipfel im französischen Evian wurde am letzten Tag von den Gipfelteilnehmern einhellig als Erfolg gewertet. Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) zog am Mittwoch eine durchweg "positive Bilanz", US-Präsident Donald Trump wertete seine Reise als "großen Erfolg".

Merz wertet G7-Gipfel mit Trump als Erfolg - zum Abschluss Beratungen über KI

Ein kooperativer US-Präsident, eine neue Dynamik mit Blick auf die Ukraine und viele informelle Gespräche zwischen den Staats- und Regierungschefs: Der G7-Gipfel im französischen Evian wurde am letzten Tag schon vor dem offiziellen Abschluss von mehreren Gipfelteilnehmern als Erfolg gewertet. Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) zog am Mittwoch eine durchweg "positive Bilanz".

Textgröße ändern: