Pallade Veneta - Erfolgreicher Start von SpaceX-Rakete mit Raummission "Fram2" über Polarregionen

Erfolgreicher Start von SpaceX-Rakete mit Raummission "Fram2" über Polarregionen


Erfolgreicher Start von SpaceX-Rakete mit Raummission "Fram2" über Polarregionen
Erfolgreicher Start von SpaceX-Rakete mit Raummission "Fram2" über Polarregionen / Foto: Handout - Courtesy of Fram2/SpaceX/AFP

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat am Montag die erste bemannte Raummission über den Polarregionen der Erde gestartet. Die vierköpfige Mission "Fram2", zu der auch die deutsche Robotik-Forscherin Rabea Rogge gehört, hob am Montagabend um 21.46 Uhr (Ortszeit, Dienstag 03.46 Uhr MESZ) an Bord einer Falcon-9-Rakete vom Kennedy Space Center der US-Weltraumbehörde Nasa im Bundesstaat Florida ab, wie in einer Live-Übertragung auf der SpaceX-Webseite zu sehen war.

Textgröße ändern:

Die vierköpfige Crew nutzt eine Crew-Dragon-Kapsel von SpaceX, die von einer Falcon-9-Rakete der Firma von Tech-Milliardär Elon Musk ins All transportiert wird. Die privat finanzierte Mission überfliegt in einem mehrtägigen Einsatz erstmals überhaupt die Polarregionen der Erde.

Die Mission soll knapp vier Tage dauern und für mehr als 20 Experimente genutzt werden. Dazu zählen die ersten Röntgenaufnahmen im Weltall sowie die Zucht von Pilzen in der Schwerelosigkeit.

Benannt ist die Mission nach dem norwegischen Polarforschungsschiff "Fram", das Ende des 19. Jahrhundert gebaut worden war und für Missionen in der Arktis und der Antarktis genutzt wurde.

Initiator und Kommandeur der Mission ist der maltesische Abenteurer Chun Wang, der als Mitbegründer der Kryptowährungs-Firmen f2pool und Skatefish reich geworden ist. Für "Fram2" hat er ein internationales Team zusammengestellt.

Dazu gehört die junge Berlinerin Rabea Rogge, die Wang zur Pilotin der Mission machte. Fünf Jahrzehnte nach dem ersten deutschen Mann im Weltall ist die Doktorandin die erste deutsche Frau, die an einer Raummission teilnimmt.

SpaceX hat seit 2021 bereits fünf private bemannte Raummissionen ausgeführt: drei Flüge zur ISS sowie zwei Flüge in der Erdumlaufbahn im Auftrag des US-Milliardärs Jared Isaacman und voraussichtlichem künftigen Chef der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Dabei wurde vergangenes Jahr bei der Mission "Polaris Dawn" auch der erste Weltraumspaziergang im Rahmen einer privaten Raummission absolviert.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Ifo-Präsident warnt vor "existenzieller" Abhängigkeit von US-Konzernen bei KI

Die Abhängigkeit von US-Unternehmen bei der Künstlichen Intelligenz (KI) bedroht nach Ansicht von Ifo-Präsident Clemens Fuest Europas Wirtschaft "existenziell". "Die Anordnung der US-Regierung, ausländischen Staatsangehörigen den Zugang zu den neuesten Modellen von Anthropic zu verwehren, zeigt erneut die Verwundbarkeit Europas", erklärte Fuest am Freitag. "Kritische" Sektoren wie Forschung, Industrie und Verteidigung seien betroffen, "die Folgen solcher Abschaltungen können dramatisch sein".

OMP treibt die weltweit führenden Lieferketten voran: Neun Kunden unter den Gartner Supply Chain Top 25 für 2026

Während globale Marktführer den Fokus von der Krisenbewältigung auf vorausschauendes Handeln verlagern, würdigt OMP die visionären Konzerne, die entscheidungsorientierte Intelligenz im Tempo des Wandels skalieren.

OpenAI-Chef appelliert an G7: Verantwortung für KI nicht den Tech-Firmen überlassen

OpenAI-Chef Sam Altman hat die Staats- und Regierungschefs des G7-Gipfels dazu aufgerufen, die Kontrolle über Künstliche Intelligenz (KI) nicht den Tech-Firmen zu überlassen. "Geben Sie Ihre Verantwortung nicht an KI-Labore wie meines ab", sagte Altman am Mittwoch bei einer Sitzung des Gipfels im französischen Evian. Der Chef des ChatGPT-Entwicklers rief die Regierungen zudem dazu auf, weltweit geltende Standards für die sich rapide entwickelnde Technik zu etablieren.

Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg

Ein kooperativer US-Präsident, eine neue Dynamik mit Blick auf die Ukraine und gemeinsame Beschlüsse zu schwierigen Themen wie der Rohstoffabhängigkeit von China: Der G7-Gipfel im französischen Evian wurde am letzten Tag von den Gipfelteilnehmern einhellig als Erfolg gewertet. Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) zog am Mittwoch eine durchweg "positive Bilanz", US-Präsident Donald Trump wertete seine Reise als "großen Erfolg".

Textgröße ändern: