Pallade Veneta - Erstmals seit mehr als 30 Jahren Schneesturm-Alarm für Los Angeles ausgerufen

Erstmals seit mehr als 30 Jahren Schneesturm-Alarm für Los Angeles ausgerufen


Erstmals seit mehr als 30 Jahren Schneesturm-Alarm für Los Angeles ausgerufen
Erstmals seit mehr als 30 Jahren Schneesturm-Alarm für Los Angeles ausgerufen / Foto: GEORGE FREY - AFP

Inmitten heftiger Schneestürme in weiten Teilen der USA ist erstmals seit mehr als 30 Jahren auch für Los Angeles ein Blizzard-Alarm ausgerufen worden. Auf den Hügeln rund um die Metropole im US-Bundesstaat Kalifornien könnten am Freitag bis zu zwei Meter Schnee fallen, warnte der US-Wetterdienst NWS. Es würden "extrem gefährliche Bedingungen" erwartet.

Textgröße ändern:

Es ist das erste Mal seit 1989, das für Los Angeles ein Schneesturm-Alarm ausgerufen wurde. Eigentlich sind die Bewohner der kalifornischen Küstenmetropole das ganze Jahr lang Sonne und angenehme Temperaturen gewöhnt.

Weite Teile des Westens der USA sowie der Norden des Landes leiden bereits seit Mittwoch unter schweren Schneestürmen. Am Donnerstagabend waren in den betroffenen Gebieten nach Angaben der Energieversorger mehr als 900.000 Häuser ohne Strom. Unzählige Straßen waren gesperrt, an den Flughäfen vielen hunderte Flüge aus. US-Medienberichten zufolge starb ein freiwilliger Feuerwehrmann im Bundesstaat Michigan beim Absturz eines Stromkabels.

An der Ostküste der USA wurde im nördlichen Teil ebenfalls mit Schneestürmen gerechnet. Weiter südlich dagegen herrschte am Donnerstag eine ungewöhnliche Hitze. Sowohl in Washington als auch in Baltimore wurden dabei nach Angaben des lokalen Wetterdienstes neue Temperaturrekorde für diesen Februar-Tag aufgestellt. In der US-Hauptstadt seien beispielsweise 27 Grad gemessen worden.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Textgröße ändern: