Pallade Veneta - Ein Toter nach Blitzeinschlag in Baden-Württemberg

Ein Toter nach Blitzeinschlag in Baden-Württemberg


Ein Toter nach Blitzeinschlag in Baden-Württemberg
Ein Toter nach Blitzeinschlag in Baden-Württemberg / Foto: JACK GUEZ - AFP/Archiv

Nach einem Blitzeinschlag in einen Baum ist in Baden-Württemberg ein Mensch verstorben. Wie die Polizei in Reutlingen mitteilte, starb ein 35-jähriger Mann am Sonntag, nachdem er am Vortag mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert worden war. Der Blitz war am Samstagnachmittag in einen Baum auf dem Gelände eines Ausflugslokals in Unterensingen südöstlich von Stuttgart eingeschlagen.

Textgröße ändern:

Eine bei dem Unglück ebenfalls verletzte 43-jährige Frau befindet sich der Polizei zufolge weiterhin in Lebensgefahr, ein verletzter Elfjähriger werde stationär behandelt. Vor dem Blitzeinschlag hatten wegen eines Gewitters rund 15 Menschen Schutz in einer Scheune gesucht. Sechs Menschen saßen jedoch noch an einer Biertischgarnitur unter einem Baum, als der Blitz in diesen einschlug.

Eine 40-jährige Frau erlitt ebenfalls Verletzungen, die jedoch nicht lebensgefährlich sind. Ihre beiden Kinder, ein vierjähriger Junge und ein knapp elf Monate altes Mädchen, erlitten einen Schock. Sie saßen offenbar in einem Fahrradanhänger, als der Blitz einschlug.

Wie der SWR berichtete, waren Rettungskräfte nach dem Unglück mit einem Großaufgebot vor Ort. Unter anderem seien vier Notärzte, ein Rettungshubschrauber sowie ein Notfallnachsorgedienst zur Betreuung von Ersthelfern und Augenzeugen im Einsatz gewesen.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA - Drohende Überschwemmungen auf Hawaii

Der Westen der USA ist von einer Rekord-Hitzewelle heimgesucht worden, die Experten zufolge mit ziemlicher Sicherheit eine Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels ist. An vier Orten in der Wüstenregion nahe der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Kalifornien und Arizona wurden am Freitag Extremtemperaturen von 44,4 Grad Celsius gemessen - ein Rekordwert in den USA für den Monat März.

Fehlende Niederschläge: Wasserspeicherung in Deutschland nimmt ab

Trotz des niederschlagsreichen Jahres 2024 nimmt in Deutschland die Wasserspeicherung weiter ab. Zum Jahresende 2025 hatte Deutschland ein Defizit von rund 25 Milliarden Tonnen Wasser im Vergleich zum Mittelwert seit 2002, wie das Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam am Freitag mitteilte. Ende 2023 hatte das Defizit erst rund zehn Milliarden Tonnen betragen.

SPD-Vize zum Sondervermögen: Aufholen der Versäumnisse "geht nicht über Nacht"

SPD-Parteivize Wiebke Esdar hat die Kritik an der Verwendung der Mittel aus dem milliardenschweren Sondervermögen zurückgewiesen. Die Studien zweier Wirtschaftsforschungsinstitute "messen ein Jahrzehntsprojekt mit der Stoppuhr", sagte sie am Mittwochmorgen der Nachrichtenagentur AFP. "Marode Brücken, Schienen und Energienetze lassen sich nicht einfach mal zwischen Weihnachten und Ostern reparieren." Derzeit würden gerade Versäumnisse mehrerer Jahrzehnte nachgeholt.

Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an

Die hohen Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs haben die Diskussion um die EU-Klimapolitik angeheizt. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) verteidigte bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Dienstag in Brüssel den europäischen Emissionshandel (ETS), den eine Reihe von Staaten wegen der Kosten für die Industrie abschwächen will. Die EU-Kommission will in den kommenden Monaten Änderungen vorlegen, die aber erst langfristig einen Effekt hätten.

Textgröße ändern: