Pallade Veneta - Polizisten retten in Thüringen 200 Schafe bei eisigem Wetter von Weide

Polizisten retten in Thüringen 200 Schafe bei eisigem Wetter von Weide


Polizisten retten in Thüringen 200 Schafe bei eisigem Wetter von Weide
Polizisten retten in Thüringen 200 Schafe bei eisigem Wetter von Weide / Foto: PETER MUHLY - AFP/Archiv

Mit der Hilfe von Polizisten ist in Thüringen eine 200-köpfige Schafherde bei eiskaltem Wetter von einer Weide gerettet worden. Einer Aufforderung des Veterinäramts, seine Herde wegen der Lämmerzeit in einen Stall zu bringen, ignorierte ein Landwirt aus dem Landkreis Sömmerda zuvor, wie die Landespolizeiinspektion in Erfurt am Donnerstag berichtete.

Textgröße ändern:

Bereits mehrere Lämmer hatten aufgrund des strengen Frostes und des fehlenden Schutzes die ersten Stunden ihres Lebens nicht überlebt. Der zuständige Landwirt zeigte sich demnach uneinsichtig und verweigerte vehement die Zusammenarbeit mit den Amtstierärztinnen, weshalb die Polizei angefordert wurde.

Mit einem vom Landratsamt organisierten Tiertransport wurden Schafe und Lämmer von der Wiese in einen Stall gebracht. Während der Rettungsaktion wurde ein weiteres Lämmchen geboren. Nach mehreren Stunden waren die Tiere in dem Stall untergebracht. Gegen den Landwirt wird nun ermittelt.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

Textgröße ändern: