Pallade Veneta - Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein

Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein


Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein
Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein / Foto: - - Greenville Professional Firefighters Association/AFP

Wegen Buschbränden hat im US-Bundesstaat Texas eine Fabrik zur Herstellung von Atomwaffen vorübergehend den Betrieb eingestellt. Die Betreiber teilten jedoch später mit, dass die Pantex-Anlage nach dem kurzzeitigen Produktionsstopp am Mittwoch wieder "normal in der Tagesschicht" operieren werde.

Textgröße ändern:

Die texanische Forstbehörde A&M Forest teilte mit, dass 25 der 31 Brände in dem Bundesstaat inzwischen unter Kontrolle seien. Die Pantex-Betreiber hatten am Dienstag die vorübergehende Schließung der Anlage bekanntgegeben. Sie versicherten zugleich, dass alle dortigen Waffen und sonstigen Materialien "sicher" und von den Feuern nicht betroffen seien.

Die Pantex-Fabrik liegt 34 Kilometer von der Stadt Amarillo entfernt im Nordwesten von Texas. Dort werden Atomwaffen zusammen- und auseinandergebaut und Tests mit Nuklearmaterialien ausgeführt. Vom Nationalen Wetterdienst der USA veröffentlichte Satellitenaufnahmen hatten gezeigt, wie sich die Brände in der Gegend von Amarillo ausbreiteten.

Die Feuer wurden von den für die Jahreszeit ungewöhnlich warmen Temperaturen begünstigt und von starken Winden angefacht. Das größte von ihnen - das sogenannte Smokehouse Creek Fire im Nordwesten - zerstörte nach Angaben der Behörden bislang rund 120.000 Hektar Fläche und war auch in der Nacht zum Mittwoch noch nicht unter Kontrolle.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Textgröße ändern: