Pallade Veneta - Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein

Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein


Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein
Atomwaffenfabrik in Texas stellt wegen Buschbränden kurzzeitig den Betrieb ein / Foto: - - Greenville Professional Firefighters Association/AFP

Wegen Buschbränden hat im US-Bundesstaat Texas eine Fabrik zur Herstellung von Atomwaffen vorübergehend den Betrieb eingestellt. Die Betreiber teilten jedoch später mit, dass die Pantex-Anlage nach dem kurzzeitigen Produktionsstopp am Mittwoch wieder "normal in der Tagesschicht" operieren werde.

Textgröße ändern:

Die texanische Forstbehörde A&M Forest teilte mit, dass 25 der 31 Brände in dem Bundesstaat inzwischen unter Kontrolle seien. Die Pantex-Betreiber hatten am Dienstag die vorübergehende Schließung der Anlage bekanntgegeben. Sie versicherten zugleich, dass alle dortigen Waffen und sonstigen Materialien "sicher" und von den Feuern nicht betroffen seien.

Die Pantex-Fabrik liegt 34 Kilometer von der Stadt Amarillo entfernt im Nordwesten von Texas. Dort werden Atomwaffen zusammen- und auseinandergebaut und Tests mit Nuklearmaterialien ausgeführt. Vom Nationalen Wetterdienst der USA veröffentlichte Satellitenaufnahmen hatten gezeigt, wie sich die Brände in der Gegend von Amarillo ausbreiteten.

Die Feuer wurden von den für die Jahreszeit ungewöhnlich warmen Temperaturen begünstigt und von starken Winden angefacht. Das größte von ihnen - das sogenannte Smokehouse Creek Fire im Nordwesten - zerstörte nach Angaben der Behörden bislang rund 120.000 Hektar Fläche und war auch in der Nacht zum Mittwoch noch nicht unter Kontrolle.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab

Der Klimawandel scheint Jugendlichen in Deutschland einer Umfrage zufolge nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie noch vor einigen Jahren. Nach am Montag veröffentlichten Daten der Sinus-Jugendstudie der Krankenkasse Barmer haben 31 Prozent der 14- bis 17-Jährigen große Angst vor dem Klimawandel - 2021 waren es noch 39 Prozent.

Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen

Anlässlich der ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Energien hat das Gastgeberland Kolumbien zu neuen Allianzen aufgerufen. Länder, die Willens seien, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, stellten "eine neue Macht" dar, sagte die kolumbianische Umweltministerin Irene Vélez Torres der Nachrichtenagentur AFP. Sie äußerte sich kurz bevor Regierungsvertreter aus mehr als 50 Ländern ab Dienstag zu zweitägigen Gesprächen in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta zusammenkommen.

Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung

Zum Petersberger Klimadialog werden ab Dienstagmorgen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Staaten in Berlin erwartet. Die Beratungen dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird. Am Mittwoch wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Rahmen des High-Level-Segments des Klimadialogs sprechen.

Petersberger Klimadialog: Verbände fordern von Merz Abkehr von Kohle, Öl und Gas

Umweltverbände fordern im Vorfeld des internationalen Petersberger Klimadialogs kommende Woche in Berlin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Abschied von Kohle, Öl und Gas. "Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, hier Akzente zu setzen", sagte Lutz Weischer von Germanwatch am Donnerstag in Berlin. Gerade die aktuelle Energiekrise aufgrund des Iran-Krieges zeige erneut, wie wichtig es sei, eine Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten zu erreichen.

Textgröße ändern: