Pallade Veneta - UN-Bericht: Weltweite Müllberge wachsen weiter exponentiell

UN-Bericht: Weltweite Müllberge wachsen weiter exponentiell


UN-Bericht: Weltweite Müllberge wachsen weiter exponentiell
UN-Bericht: Weltweite Müllberge wachsen weiter exponentiell / Foto: ORLANDO sierra - AFP/Archiv

Zwei Drittel mehr Abfall bis 2050: Die weltweite Abfallmenge, die im Jahr 2023 bei 2,3 Milliarden Tonnen gelegen hat, wird nach einem UN-Bericht weiterhin exponentiell ansteigen und dabei massive Auswirkungen auf Gesundheit und Wirtschaft haben. Wenn das aktuelle Tempo beibehalten werden, könne die jährliche Abfallmenge bis zur Mitte des Jahrhunderts 3,8 Milliarden Tonnen erreichen, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des UN-Umweltprogramms.

Textgröße ändern:

Die Müllberge werden demnach besonders stark in Ländern wachsen, in denen der Umgang mit ihnen sehr umweltschädlich ist, etwa durch Deponien, die den Boden verschmutzen, Schadstoffe und Treibhausgase freisetzen oder durch die Verbrennung ohne die Nutzung der Energie.

Die direkten und indirekten Kosten für die Müllverarbeitung werden sich voraussichtlich fast verdoppeln und bis 2050 jährlich 640 Milliarden Dollar (591 Milliarden Euro) erreichen, schätzt das Umweltprogramm. Im Jahr 2020 wurden die direkten Kosten der Müllverarbeitung auf 252 Milliarden Dollar geschätzt.

Es bestehe eine dringende Notwendigkeit, "eine drastische Abfallreduzierung" einzuleiten und in die Kreislaufwirtschaft zu investieren, forderte die Organisation anlässlich der 6. Sitzung der Umweltversammlung der Vereinten Nationen, die diese Woche in Nairobi stattfand. "Viele schnell wachsende Volkswirtschaften kämpfen mit der wachsenden Abfalllast", sagte UNEP-Direktorin Inger Andersen.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Behinderungen durch Schnee und Eisregen - Angespannte Lage in Berlin

Schneefall und Eisregen haben am Donnerstag erneut für Behinderungen und Einschränkungen vor allem im Nordosten Deutschlands gesorgt. In Berlin fielen einzelne U-Bahnen aus, am Hauptstadtflughafen BER waren zwischenzeitliche keine Starts möglich. Die Deutsche Bahn meldete erneut Einschränkungen im Fernverkehr, die Polizei mehrere Glätteunfälle. Meist blieb es aber bei Blechschäden, teils wurden Menschen leicht verletzt.

Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten

Erneute Schneefälle und überfrierender Regen haben vor allem im Westen und Nordwesten Deutschlands wieder zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Schulausfällen geführt. In zahlreichen hessischen und niedersächsischen Landkreisen blieben am Mittwoch die Schulen geschlossen, ebenso in Bremen und Bremerhaven. Auf den Straßen kam es zu vielen Unfällen, in Hessen starb ein 51-jähriger Mann. Die Deutsche Bahn meldete Verspätungen und Zugausfälle, etwa zwischen Berlin und Hannover sowie zwischen Köln und Frankfurt am Main.

Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba

Historischer Temperatursturz in der Karibik: In Kuba sind die Temperaturen erstmals in der Geschichte des Landes auf null Grad abgesackt. Eine Wetterstation in der Provinz Matanzas im Norden der tropischen Insel habe einen Wert um den Gefrierpunkt von null Grad aufgezeichnet, teilte der Wetterdienst Insmet am Dienstag im Onlinenetzwerk Facebook mit. Es sei die niedrigste jemals gemessene Temperatur in dem sonnenverwöhnten Karibikstaat.

Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"

Auf der Iberischen Halbinsel bereiten sich die Menschen auf Starkregen und Überschwemmungen infolge des Sturms "Leonardo" vor. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle und zu erwartenden Hochwassers sprachen die Behörden in Spanien und Portugal Unwetterwarnungen aus. Der spanische Wetterdienst Aemet gab für die Gebiete rund um die südspanischen Städte Cádiz und Ronda in der Region Andalusien für Mittwoch die höchste Warnstufe Rot aus.

Textgröße ändern: