Pallade Veneta - Zahlreiche Unfälle durch Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern - Mehrere Verletzte

Zahlreiche Unfälle durch Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern - Mehrere Verletzte


Zahlreiche Unfälle durch Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern - Mehrere Verletzte
Zahlreiche Unfälle durch Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern - Mehrere Verletzte / Foto: GUILLAUME SOUVANT - AFP/Archiv

Ein Unwetter hat in Mecklenburg-Vorpommern und Teilen Schleswig-Holsteins am Sonntag für zahlreiche Unfälle gesorgt. Alleine auf den Autobahnen 19 und 20 in Mecklenburg-Vorpommern kam es zu sieben Unfällen, wie die Polizei in Rostock am Montag mitteilte. Demnach prallten mehrere Fahrzeuge gegen Leitplanken.

Textgröße ändern:

Ein 24-Jähriger wurde leicht verletzt, als er im Starkregen nach links von der Fahrbahn abkam und gegen die Mittelschutzplanke prallte. Auf der A20 kam es bei Neukloster zu einem Erdrutsch, was zu einer zwischenzeitlichen Sperrung einer Fahrspur führte.

Auf der A20 bei Neubrandenburg kam es durch Aquaplaning zu zwei Unfällen. Ein 47-Jähriger verlor durch den plötzlichen Starkregen die Kontrolle über sein Auto und kam von der Fahrbahn ab. Er wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nur wenige Minuten später und nur 50 Meter weiter kam ein 63-Jähriger von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Der Fahrer und seine Beifahrerin wurden verletzt.

Auch im Osten von Schleswig-Holstein musste die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, da durch den Starkregen Gebäude vollgelaufen waren. Bis zum Sonntagabend war es zu mehr als hundert Einsätzen gekommen, teilte die Feuerwehr in Lübeck mit.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

Textgröße ändern: