Pallade Veneta - Geistlicher ruft Indiens Muslime zum Umweltschutz auf

Geistlicher ruft Indiens Muslime zum Umweltschutz auf


Geistlicher ruft Indiens Muslime zum Umweltschutz auf
Geistlicher ruft Indiens Muslime zum Umweltschutz auf / Foto: Money SHARMA - AFP/Archiv

Indiens Muslime sollen umweltbewusst werden: Eine der einflussreichsten islamischen Einrichtungen des Landes hat die Muslime des Landes aufgerufen, zum Klimaschutz keine Bäume zu fällen und nach der Ernte die Felder nicht mehr abzubrennen. "Jeder Muslim muss sicherstellen, dass keine grünen Bäume und Getreidefelder in Brand gesetzt werden", sagte Khalid Rasheed Farangi Mahal vom Islamic Centre of India am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

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Der ranghohe islamische Geistliche Mahal veröffentlichte am Sonntag eine entsprechende Fatwa. "Das Verbrennen von Bäumen und Feldern ist vom Islam verboten und wird als schwere Sünde angesehen", heißt es darin. Mahal rief islamische Imame zudem auf, die Geistlichen in ihren Predigten dazu zu ermuntern, Baumpatenschaften zu übernehmen und Flüsse und das Meer nicht zu verschmutzen.

Indien leidet seit Wochen unter einer extremen Hitzewelle, hunderte Menschen starben bereits an den Folgen. Starke Sommerhitze ist in dem Land zwar keine Seltenheit, wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge werden Hitzewellen jedoch aufgrund des Klimawandels länger, stärker und häufiger.

A.Tucciarone--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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