Pallade Veneta - Landesregierung: Baden-Württemberg gut vorbereitet auf Hochwasser

Landesregierung: Baden-Württemberg gut vorbereitet auf Hochwasser


Landesregierung: Baden-Württemberg gut vorbereitet auf Hochwasser
Landesregierung: Baden-Württemberg gut vorbereitet auf Hochwasser / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Die Landesregierung von Baden-Württemberg sieht sich nach dem Hochwasser in Teilen des Landes am Wochenende für Starkregenereignisse gut gewappnet. "Wir sind längst darauf vorbereitet und längst aktiv", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart vor Journalisten. "Wir reagieren erst mal gar nicht auf dieses Ereignis, weil wir schon längstens darauf reagiert haben", fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Das professionelle Vorgehen der Einsatzkräfte habe eine wirkliche Katastrophe, beispielsweise das Untergehen eines Stromspannwerks, verhindert. Kretschmann erneuerte seine Forderung nach einer allgemeinen Elementarschadenpflichtversicherung. "Es führt kein Weg daran vorbei, das zu machen", sagte er. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) verweigere aber hartnäckig die Umsetzung.

Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) forderte, die bisherigen Schutzeinrichtungen regelmäßig zu überprüfen. "Wir müssen dran bleiben", sagte sie. Dass in Baden-Württemberg zwei Todesopfer zu beklagen seien, sei tragisch.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

Textgröße ändern: