Pallade Veneta - Juli war der zweitheißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen

Juli war der zweitheißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen


Juli war der zweitheißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen
Juli war der zweitheißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen / Foto: OSCAR DEL POZO - AFP/Archiv

Der Juli war weltweit der zweitheißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Dies gab am Donnerstag das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bekannt. Die Durchschnittstemperatur habe im vergangenen Monat bei 16,91 Grad Celsius gelegen. Dies sei knapp - nämlich 0,04 Grad - unter dem bisherigen Rekordwert vom Juli 2023.

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Nach Angaben von Copernicus wird es zudem "zunehmend wahrscheinlich", dass 2024 insgesamt zum heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen wird. "Unser Klima erwärmt sich zusehends", erklärte Samantha Burgess, stellvertretende Direktorin des Copernicus-Klimawandeldienstes (C3S). Wetter-Aufzeichnungen liegen seit etwa 1940 vor.

H.Lagomarsino--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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