Pallade Veneta - "Stufe Fünf von Fünf": Feuerwehr warnt vor Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands

"Stufe Fünf von Fünf": Feuerwehr warnt vor Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands


"Stufe Fünf von Fünf": Feuerwehr warnt vor Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands
"Stufe Fünf von Fünf": Feuerwehr warnt vor Waldbrandgefahr in Teilen Deutschlands / Foto: Michal Cizek - AFP/Archiv

Angesichts hoher Temperaturen in Deutschland warnt der Feuerwehrverband vor einer gestiegenen Waldbrandgefahr. "Vor allem in ostdeutschen Bundesländern erreichen wir heute und morgen die Stufe Fünf von Fünf", sagte der Vorsitzende des verbandseigenen Arbeitskreises Waldbrand, Ulrich Cimolino, der "Rheinischen Post" laut Vorabmeldung vom Dienstag. Das bedeute eine "extreme Waldbrandgefahr". Für Dienstag sagte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach derweil teilweise extreme Hitze voraus.

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Die meisten Waldbrände in Deutschland entstünden derzeit durch Forst- und Erntearbeiten, sagte Cimolino. Zum Glück gebe es dieses Jahr die Besonderheit, dass sich die Gefahr durch einsetzenden Regen immer wieder reduziere, fügte der Experte hinzu. Im Westen habe es dabei mehr Regen gegeben als im Osten.

Da die Lufttemperaturen noch unter 30 Grad lägen und in den meisten Teilen des Landes moderater Wind zu erwarten sei, werde es in der Regel gut möglich sein, Entstehungsbrände einzudämmen und zu löschen. Voraussetzung dafür sei, dass sie rechtzeitig gemeldet würden, sagte der Vertreter des Feuerwehrverbands.

In Deutschland wurden nach Angaben des Umweltbundesamts von Ende 2023 in den vergangenen Jahren die meisten Waldbrände in Brandenburg registriert, wo die Böden sandig sind und Kiefernwälder vorherrschen. Risikountersuchungen sagen demnach für die Zukunft ein steigendes Waldbrandrisiko für Deutschland voraus.

Das liegt nach Einschätzung von Expertinnen und Experten vor allem an erhöhten Temperaturen und rückläufigen Niederschlägen im Frühling, Sommer und Herbst. Waldbrände werden häufig durch Fahrlässigkeit oder Brandstiftung verursacht. Trockenheit etwa nach Hitzeperioden begünstigt dann die Ausbreitung der Feuer.

D.Vanacore--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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