Pallade Veneta - Möglicher Zusammenhang mit Hitze: Sterbezahlen im Juli über Mittel der Vorjahre

Möglicher Zusammenhang mit Hitze: Sterbezahlen im Juli über Mittel der Vorjahre


Möglicher Zusammenhang mit Hitze: Sterbezahlen im Juli über Mittel der Vorjahre
Möglicher Zusammenhang mit Hitze: Sterbezahlen im Juli über Mittel der Vorjahre / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Im Juli sind in Deutschland nach einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes 79.203 Menschen gestorben. Diese Zahl liegt vier Prozent über dem mittleren Wert der Jahre 2020 bis 2023 für diesen Monat, wie das Statistikamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dass die Sterbefallzahlen im Zusammenhang mit Hitze anstiegen, sei ein bekannter Effekt.

Textgröße ändern:

Im Juli hätten sich die Temperaturen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in einem Bereich bewegt, in dem ein hitzebedingter Anstieg der Sterbefallzahlen plausibel sei. Auch der Deutsche Wetterdienst habe mehrere Hitzeperioden im Juli festgestellt.

Für den Dienstag sagte der Wetterdienst verbreitet teils extreme Hitze voraus, gebietsweise solle es sehr schwül werden. Auch am Mittwoch solle eine starke, teils extreme Wärmebelastung herrschen.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA - Drohende Überschwemmungen auf Hawaii

Der Westen der USA ist von einer Rekord-Hitzewelle heimgesucht worden, die Experten zufolge mit ziemlicher Sicherheit eine Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels ist. An vier Orten in der Wüstenregion nahe der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Kalifornien und Arizona wurden am Freitag Extremtemperaturen von 44,4 Grad Celsius gemessen - ein Rekordwert in den USA für den Monat März.

Fehlende Niederschläge: Wasserspeicherung in Deutschland nimmt ab

Trotz des niederschlagsreichen Jahres 2024 nimmt in Deutschland die Wasserspeicherung weiter ab. Zum Jahresende 2025 hatte Deutschland ein Defizit von rund 25 Milliarden Tonnen Wasser im Vergleich zum Mittelwert seit 2002, wie das Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam am Freitag mitteilte. Ende 2023 hatte das Defizit erst rund zehn Milliarden Tonnen betragen.

SPD-Vize zum Sondervermögen: Aufholen der Versäumnisse "geht nicht über Nacht"

SPD-Parteivize Wiebke Esdar hat die Kritik an der Verwendung der Mittel aus dem milliardenschweren Sondervermögen zurückgewiesen. Die Studien zweier Wirtschaftsforschungsinstitute "messen ein Jahrzehntsprojekt mit der Stoppuhr", sagte sie am Mittwochmorgen der Nachrichtenagentur AFP. "Marode Brücken, Schienen und Energienetze lassen sich nicht einfach mal zwischen Weihnachten und Ostern reparieren." Derzeit würden gerade Versäumnisse mehrerer Jahrzehnte nachgeholt.

Hohe Öl- und Gaspreise heizen Diskussion über EU-Klimapolitik an

Die hohen Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs haben die Diskussion um die EU-Klimapolitik angeheizt. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) verteidigte bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen am Dienstag in Brüssel den europäischen Emissionshandel (ETS), den eine Reihe von Staaten wegen der Kosten für die Industrie abschwächen will. Die EU-Kommission will in den kommenden Monaten Änderungen vorlegen, die aber erst langfristig einen Effekt hätten.

Textgröße ändern: