Pallade Veneta - Anziehender Sturm in Norddeutschland: Silvesterfeiern und Feuerwerk teils abgesagt

Anziehender Sturm in Norddeutschland: Silvesterfeiern und Feuerwerk teils abgesagt


Anziehender Sturm in Norddeutschland: Silvesterfeiern und Feuerwerk teils abgesagt
Anziehender Sturm in Norddeutschland: Silvesterfeiern und Feuerwerk teils abgesagt / Foto: Patrik Stollarz - Patrik Stollarz/AFP/Archiv

Wer in Norddeutschland ins neue Jahr feiert, muss sich vor Sturm in Acht nehmen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte für den Dienstagabend und die Nacht an der See teils schweren Sturm voraus. Eine Open-Air-Silvesterparty auf Sylt wurde ebenso abgesagt wie der Silvesterlauf dort und das Feuerwerk auf der Hochseeinsel Helgoland.

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Der DWD erwartete für den Dienstagmittag zunächst an den Küsten und in der Nähe steife bis stürmische Böen. Bis zum Abend sollte es dort Sturmböen geben, ebenso in Hochlagen des Berglandes. Auf einigen Nordseeinseln und auf dem Brocken im Harz solle es dann die ersten schweren Sturmböen geben, im Norden von Schleswig-Holstein außerdem Dauerregen.

In der Silvesternacht soll der Wind weiter zunehmen. Dann erwartet der Wetterdienst vom Norden bis in den zentralen Mittelgebrgsraum steife bis stürmische Böen, im Norden und Nordwesten Sturmböen. An der Nordsee soll es zu schweren Sturmböen und am Neujahrsmorgen sogar vereinzelt zu orkanartigen Böen kommen. Orkanartige Böen werden ebenfalls auf dem Brocken sowie in der zweiten Nachthälfte auf dem Fichtelberg erwartet.

Nach Angaben der Sylter Tourismus-Zentrale wurden sowohl die Silvesterparty auf der Promenade in Westerland als auch der schon für den Dienstagvormittag geplante Silvesterlauf wegen des Wetters abgesagt. Die Tourismus-Zentrale auf Helgoland teilte mit, dass das Feuerwerk "aufgrund der Wettervorhersage und aus Sicherheitsgründen" leider abgesagt werden müsse. Experten hätten davon abgeraten.

Nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks (NDR) wurde außerdem die NDR 1 Silvesterparty in Büsum abgesagt. Volker Arp vom Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnte im NDR, dass Raketen oder Knaller vom starken Wind auf Balkone oder Dächer getrieben werden könnten oder der Funkenflug weiter als sonst getragen werde.

Auch außerhalb Deutschlands macht das Wetter Feiernden einen Strich durch die Rechnung. So sagten in der schottischen Hauptstadt Edinburgh die Veranstalter die traditionelle Hogmanay-Party aus Sicherheitsgründen ab. In der nordwestenglischen Küstenstadt Blackpool wurde das öffentliche Feuerwerk ebenfalls wegen einer Sturmwarnung abgesagt.

R.Zarlengo--PV

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