Pallade Veneta - Frost sorgt für Pannenboom: Allein rund tausend Notrufe am Montag in Sachsen

Frost sorgt für Pannenboom: Allein rund tausend Notrufe am Montag in Sachsen


Frost sorgt für Pannenboom: Allein rund tausend Notrufe am Montag in Sachsen
Frost sorgt für Pannenboom: Allein rund tausend Notrufe am Montag in Sachsen / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Der Dauerfrost vor allem im Osten Deutschlands hat zu gehäuften Pannen im Straßenverkehr geführt. Allein in Sachsen gingen am Montag bei der ADAC-Pannenhilfe rund tausend Notrufe ein, wie der Automobilklub am Dienstag in Dresden mitteilte. Der ADAC sprach von einem "Pannenboom".

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Vor allem die Minusgrade in den vergangenen beiden Nächten machten demnach vielerorts den Batterien und der Autoelektrik zu schaffen. In Sachsen halfen die Experten des Automobilklubs oder von beauftragten Mobildienstleistern am Montag insgesamt 511 Havaristen. Das waren den Angaben zufolge fast 50 Prozent mehr als an einem normalen Montag.

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen lagen laut Deutschem Wetterdienst vor allem im Osten zuletzt verbreitet unter minus zehn Grad Celsius, in einigen Kältelöchern auch noch deutlich darunter. Auch tagsüber stiegen die Werte kaum über null Grad.

T.Galgano--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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