Pallade Veneta - Temperatursturz: Nach dem sommerlichen Wetter kommen Gewitter und Hagel

Temperatursturz: Nach dem sommerlichen Wetter kommen Gewitter und Hagel


Temperatursturz: Nach dem sommerlichen Wetter kommen Gewitter und Hagel
Temperatursturz: Nach dem sommerlichen Wetter kommen Gewitter und Hagel / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Nach dem sommerlichen Wetter zum Maifeiertag kommt auf Deutschland ein Temperatursturz mit Gewitter, Hagel und Sturmböen zu. Eine Kaltfront greift am Freitag auf Norddeutschland über und zieht dann langsam südwärts, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach berichtete. Dahinter strömt sehr kühle Luft polaren Ursprungs ein und setzt dem frühsommerlichen Wetter vorerst ein Ende.

Textgröße ändern:

Am Donnerstag wurden dem DWD zufolge vereinzelt Temperaturen knapp unter der 30-Grad-Marke erreicht. In Waghäusel-Kirrlach in Baden-Württemberg kletterte das Thermometer am Maifeiertag demnach auf 29,3 Grad Celsius. Im hessischen Darmstadt und in Geldern-Walbeck in Nordrhein-Westfalen wurden jeweils 29,3 Grad gemessen. Auch andernorts, vor allem im Südwesten, stiegen die Werte teils über 28 Grad.

Bereits am Freitag wurden für die Nordhälfte Schauer und kühlere Temperaturen und in der nördlichen Mitte von Nordrhein-Westfalen und Südniedersachsen bis nach Sachsen und Brandenburg einzelne starke Gewitter, Hagel und Sturmböen erwartet.

Über das Wochenende wird sich laut DWD das schauerartige Wetter in einigen Landesteilen fortsetzen, teils besteht Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die Temperaturen brechen spätestens am Sonntag ein und erreichen nur noch Höchstwerte meist zwischen zwölf und 20 Grad.

Am Montag bleibt es der Vorhersage zufolge mit landesweit elf bis 17 Grad Celsius kühl, aber weitgehend trocken. Das kühle Wetter setzt sich bis zum Ende nächster Woche fort mit Temperaturen selten über 15 Grad. Stellenweise ist nachts Bodenfrost möglich. Der nächste sommerliche Aufschwung ist bislang nicht in Sicht.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Behinderungen durch Schnee und Eisregen - Angespannte Lage in Berlin

Schneefall und Eisregen haben am Donnerstag erneut für Behinderungen und Einschränkungen vor allem im Nordosten Deutschlands gesorgt. In Berlin fielen einzelne U-Bahnen aus, am Hauptstadtflughafen BER waren zwischenzeitliche keine Starts möglich. Die Deutsche Bahn meldete erneut Einschränkungen im Fernverkehr, die Polizei mehrere Glätteunfälle. Meist blieb es aber bei Blechschäden, teils wurden Menschen leicht verletzt.

Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten

Erneute Schneefälle und überfrierender Regen haben vor allem im Westen und Nordwesten Deutschlands wieder zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Schulausfällen geführt. In zahlreichen hessischen und niedersächsischen Landkreisen blieben am Mittwoch die Schulen geschlossen, ebenso in Bremen und Bremerhaven. Auf den Straßen kam es zu vielen Unfällen, in Hessen starb ein 51-jähriger Mann. Die Deutsche Bahn meldete Verspätungen und Zugausfälle, etwa zwischen Berlin und Hannover sowie zwischen Köln und Frankfurt am Main.

Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba

Historischer Temperatursturz in der Karibik: In Kuba sind die Temperaturen erstmals in der Geschichte des Landes auf null Grad abgesackt. Eine Wetterstation in der Provinz Matanzas im Norden der tropischen Insel habe einen Wert um den Gefrierpunkt von null Grad aufgezeichnet, teilte der Wetterdienst Insmet am Dienstag im Onlinenetzwerk Facebook mit. Es sei die niedrigste jemals gemessene Temperatur in dem sonnenverwöhnten Karibikstaat.

Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"

Auf der Iberischen Halbinsel bereiten sich die Menschen auf Starkregen und Überschwemmungen infolge des Sturms "Leonardo" vor. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle und zu erwartenden Hochwassers sprachen die Behörden in Spanien und Portugal Unwetterwarnungen aus. Der spanische Wetterdienst Aemet gab für die Gebiete rund um die südspanischen Städte Cádiz und Ronda in der Region Andalusien für Mittwoch die höchste Warnstufe Rot aus.

Textgröße ändern: