Pallade Veneta - Hitzewelle in Frankreich: Höchste Warnstufe für Großraum Paris

Hitzewelle in Frankreich: Höchste Warnstufe für Großraum Paris


Hitzewelle in Frankreich: Höchste Warnstufe für Großraum Paris
Hitzewelle in Frankreich: Höchste Warnstufe für Großraum Paris / Foto: GEOFFROY VAN DER HASSELT - AFP

Frankreich hat für den Großraum Paris das erste Mal seit fünf Jahren die höchste Hitzewarnstufe ausgerufen. Es werden Temperaturen von bis zu 41 Grad erwartet. Auch nachts sinken die Temperaturen nicht unter 20 bis 24 Grad, wie der staatliche Wetterdienst am Montag mitteilte. Insgesamt gilt die Extremwetterwarnung für 16 Départements. Für 68 weitere Départements bleibt die Wetterwarnung auf der zweiten Stufe mit Höchsttemperaturen von mindestens 34 Grad.

Textgröße ändern:

Lediglich am Ärmelkanal und an der Grenze zu Belgien sind die Temperaturen in Frankreich derzeit niedriger. "Die rote Warnstufe entspricht einer extremen Hitzewelle, die in ihrer Dauer, Intensität und geografischen Ausdehnung außergewöhnlich ist", erklärte der Wetterdienst. Sie habe zudem "starke gesundheitliche Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung".

Zuletzt war in Frankreich 2023 eine Extremhitzewarnung auf höchster Stufe ausgesprochen werden, allerdings erst in der zweiten Augusthälfte. Im Großraum Paris liegt die letzte Warnung dieser Stufe bereits fünf Jahre zurück.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab

Der Klimawandel scheint Jugendlichen in Deutschland einer Umfrage zufolge nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie noch vor einigen Jahren. Nach am Montag veröffentlichten Daten der Sinus-Jugendstudie der Krankenkasse Barmer haben 31 Prozent der 14- bis 17-Jährigen große Angst vor dem Klimawandel - 2021 waren es noch 39 Prozent.

Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen

Anlässlich der ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Energien hat das Gastgeberland Kolumbien zu neuen Allianzen aufgerufen. Länder, die Willens seien, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, stellten "eine neue Macht" dar, sagte die kolumbianische Umweltministerin Irene Vélez Torres der Nachrichtenagentur AFP. Sie äußerte sich kurz bevor Regierungsvertreter aus mehr als 50 Ländern ab Dienstag zu zweitägigen Gesprächen in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta zusammenkommen.

Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung

Zum Petersberger Klimadialog werden ab Dienstagmorgen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Staaten in Berlin erwartet. Die Beratungen dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird. Am Mittwoch wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Rahmen des High-Level-Segments des Klimadialogs sprechen.

Petersberger Klimadialog: Verbände fordern von Merz Abkehr von Kohle, Öl und Gas

Umweltverbände fordern im Vorfeld des internationalen Petersberger Klimadialogs kommende Woche in Berlin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Abschied von Kohle, Öl und Gas. "Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, hier Akzente zu setzen", sagte Lutz Weischer von Germanwatch am Donnerstag in Berlin. Gerade die aktuelle Energiekrise aufgrund des Iran-Krieges zeige erneut, wie wichtig es sei, eine Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten zu erreichen.

Textgröße ändern: