Pallade Veneta - Trump bei UN-Rede: Klimawandel ist "größter Betrug aller Zeiten"

Trump bei UN-Rede: Klimawandel ist "größter Betrug aller Zeiten"


Trump bei UN-Rede: Klimawandel ist "größter Betrug aller Zeiten"
Trump bei UN-Rede: Klimawandel ist "größter Betrug aller Zeiten" / Foto: TIMOTHY A. CLARY - AFP

In seiner Rede bei der UN-Generaldebatte hat US-Präsident Donald Trump den Klimawandel als "Betrug" bezeichnet. "Der Klimawandel - das ist der weltweit größte Betrug aller Zeiten", sagte Trump am Dienstag in New York. Die Maßeinheit des individuellen CO2-Fußabdrucks bezeichnete er zudem als "Lüge, die von Menschen mit bösen Absichten erfunden wurde, die einem Pfad der totalen Zerstörung folgen".

Textgröße ändern:

"Sie sagten, die globale Erwärmung würde die Welt zerstören... Aber dann wurde es kälter", sagte Trump in seiner Rede weiter. Der US-Präsident bestreitet bereits seit dem Wahlkampf für seine erste Präsidentschaftswahl im Jahr 2016 den menschengemachten Klimawandel und will die Öl- und Gasförderung in den USA massiv ausweiten. Bereits am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit verfügte er im Januar den erneuten Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen. Auch in seiner ersten Amtszeit hatte er den Austritt erklärt, die Nachfolgeregierung unter Joe Biden war aber zwischenzeitlich wieder eingetreten.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

Textgröße ändern: