Pallade Veneta - Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis

Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis


Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis
Wetterberuhigung nach Sturmtief "Elli" - aber weiterhin Schnee und Glatteis / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP

Die Wetterlage in Deutschland hat sich nach Durchzug von Sturmtief "Elli" weitgehend beruhigt, es bleibt aber winterlich. Der Deutsche Wetterdienst rechnete nach eigenen Angaben vom Sonntag weiterhin verbreitet mit leichteren Schneefällen, der von Westen her in gefrierenden Regen mit entsprechender unwetterartiger Glatteisgefahr übergehen sollte. Am Montag sollten sich Schneefälle und gefrierender Regen nach Ostdeutschland verlagern.

Textgröße ändern:

Die Polizei registrierte bundesweit am Wochenende zahlreiche Unfälle auf glatten und schneebedeckten Straßen, vielerorts waren Räumdienste im Einsatz. In den meisten Fällen blieb es demnach aber bei leichteren Verletzungen oder Blechschäden. Es gab aber auch vereinzelt schwere Unfälle. Bei Korbach in Hessen geriet am Samstag ein 27-Jähriger auf glatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte in ein entgegenkommendes Auto. Er starb, die Fahrerin des entgegenkommendes Auto wurde verletzt.

"Elli" war am Freitag auf Deutschland getroffen, Sturm und teils starke Schneefälle sorgten für massive Beeinträchtigungen. Der Bahnverkehr in Norddeutschland war erheblich gestört. Behörden und Verkehrsunternehmen riefen die Menschen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Es galten Unwetterwarnungen, in mehreren Bundesländern fiel die Schule aus.

F.Amato--PV

Empfohlen

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Textgröße ändern: