Pallade Veneta - Portugals Innenministerin nach Kritik an Umgang mit tödlichen Stürmen zurückgetreten

Portugals Innenministerin nach Kritik an Umgang mit tödlichen Stürmen zurückgetreten


Portugals Innenministerin nach Kritik an Umgang mit tödlichen Stürmen zurückgetreten
Portugals Innenministerin nach Kritik an Umgang mit tödlichen Stürmen zurückgetreten / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP/Archiv

Nach Kritik an ihrem Umgang mit tödlichen Stürmen auf der Iberischen Halbinsel in den vergangenen Wochen ist Portugals Innenministerin zurückgetreten. Maria Lúcia Amaral "war der Ansicht, dass sie nicht über die persönlichen und politischen Voraussetzungen verfügte, die für die Ausübung ihres Amtes erforderlich sind", erklärte die portugiesische Präsidentschaft am Dienstagabend. Portugals Regierungschef Luís Montenegro werde ihr Amt übergangsweise ausüben.

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Montenegros Regierung steht wegen des Umgangs mit den heftigen Stürmen und Überschwemmungen in den vergangenen zwei Wochen in der Kritik. Amarals Rücktritt sei der "Beweis, dass die Regierung bei ihrer Reaktion auf diesen Notfall versagt hat", sagte der Generalsekretär der oppositionellen Sozialistischen Partei, José Luís Carneiro, zur portugiesischen Presse.

Bei den Unwettern waren offiziellen Angaben zufolge mindestens sieben Menschen getötet worden. Es entstanden zudem Sachschäden in Höhe von mindestens vier Milliarden Euro.

Die Iberische Halbinsel hat besonders unter dem Klimawandel zu leiden: Seit Jahren stöhnen die Menschen dort unter extremen, immer längeren Hitzewellen, auch schon vor Beginn des Sommers. Im Herbst und Winter folgen dann immer häufiger Starkregen und Überschwemmungen.

D.Bruno--PV

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