Pallade Veneta - Wetterdienst erwartet eher milden Winter in Deutschland

Wetterdienst erwartet eher milden Winter in Deutschland


Wetterdienst erwartet eher milden Winter in Deutschland
Wetterdienst erwartet eher milden Winter in Deutschland / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in Deutschland mit einem eher milden Winter. Das teilte der DWD am Donnerstag in Offenbach unter Bezug auf Modellrechnungen für die Monate Dezember, Januar und Februar mit. Es sei in Deutschland mit einer Durchschnittstemperatur von rund zwei Grad Celsius zu rechnen.

Textgröße ändern:

Der kommende Winter würde den Annahmen zufolge zu den 33 Prozent der mildesten Winter zwischen 1991 und 2020 gehören. Im Durchschnitt lag die Temperatur in diesem Zeitraum bei 1,4 Grad Celsius.

"Die Winterprognose des Deutschen Wetterdiensts ist für alle Energieverbraucher eine gute Nachricht", teilte Tobias Fuchs, DWD-Vorstand Klima und Umwelt, mit. "Sollte das Modell recht behalten, können wir dadurch Heizenergie einsparen."

Der DWD wies darauf hin, dass die Prognose auf saisonalen Klimavorhersagen basiere. Diese seien nicht mit der Verlässlichkeit von Wettervorhersagen vergleichbar. An einzelnen Tagen oder Wochen könne es auch deutlich kälter als die ermittelte Durchschnittstemperatur sein.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

Textgröße ändern: