Pallade Veneta - Maskenpflicht im Nahverkehr in Sachsen-Anhalt entfallen

Maskenpflicht im Nahverkehr in Sachsen-Anhalt entfallen


Maskenpflicht im Nahverkehr in Sachsen-Anhalt entfallen
Maskenpflicht im Nahverkehr in Sachsen-Anhalt entfallen / Foto: Paul ELLIS - AFP/Archiv

Im öffentlichen Nahverkehr in Sachsen-Anhalt ist an diesem Donnerstag die wegen der Corona-Pandemie bisher geltende Maskenpflicht entfallen. Bayern will die Maskenpflicht am Samstag aufheben. Das Robert-Koch-Institut (RKI) verwies am Donnerstag allerdings auf wieder steigende Corona-Infektionszahlen.

Textgröße ändern:

Sachsen-Anhalt und Bayern haben die Aufhebung der Maskenpflicht beide mit einer Entspannung der Infektionslage begründet. Die meisten anderen Bundesländer wollen an der Maskenpflicht im ÖPNV jedoch vorerst festhalten. Eine Einigung auf ein gemeinsames Vorgehen war auf der Gesundheitsministerkonferenz am Montag nicht zustandegekommen.

Das RKI gab die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Morgen mit bundesweit 214,2 an und damit höher als am Vortag. Die Zahl der neu registrierten Infektionen innerhalb von 24 Stunden betrug demnach 40.256. Zudem wurden 125 neue Todesfälle von Corona-Infizierten verzeichnet.

RKI-Präsident Lothar Wieler hatte am Dienstag dazu aufgerufen, an Vorsichtsmaßnahmen festzuhalten und weiterhin Schutzmasken zu tragen. "Das Virus hat eine Saisonalität, und wir sind uns einig, dass die Fallzahlen im Winter wieder steigen", gab er zu bedenken. Zudem verwies Wieler auf die generell hohe Zahl von Atemwegsinfektionen.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: