Pallade Veneta - Jeder Dritte will wegen hoher Stromkosten bei Weihnachtsbeleuchtung sparen

Jeder Dritte will wegen hoher Stromkosten bei Weihnachtsbeleuchtung sparen


Jeder Dritte will wegen hoher Stromkosten bei Weihnachtsbeleuchtung sparen
Jeder Dritte will wegen hoher Stromkosten bei Weihnachtsbeleuchtung sparen / Foto: Daniel ROLAND - AFP

Mehr als jeder Dritte in Deutschland will einer Umfrage zufolge wegen der hohen Energiepreise bei der Weihnachtsbeleuchtung sparen. 38 Prozent der Befragten einer am Donnerstag veröffentlichten Civey-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenportals Watson machten diese Angabe. Etwas weniger - 36 Prozent - gaben hingegen an, wie gewohnt Weihnachtsbeleuchtung einzuplanen. 18 Prozent nutzen generell keine Weihnachtsbeleuchtung.

Textgröße ändern:

Der Umfrage zufolge wollen besonders Menschen über 65 Jahren weniger Strom verbrauchen. Unter den 18- bis 29-Jährigen ist die Bereitschaft hingegen mit 19 Prozent am geringsten. Allerdings ist in dieser Altersgruppe auch der Anteil derjenigen bei Weitem am größten, die angaben, ohnehin keine Weihnachtsbeleuchtung zu nutzen.

Am wenigsten Lust auf Sparen haben auf der anderen Seite die 40- bis 49-Jährigen. 43 Prozent von ihnen gaben an, sich nicht einschränken zu wollen.

Klare Unterschiede gibt es bei der Sparbereitschaft zwischen Ost- und Westdeutschland: Im Osten lehnen es mit 45 Prozent deutlich mehr Menschen ab, an der Weihnachtsbeleuchtung zu sparen. Im Westen waren es nur 34 Prozent.

Die meisten der Menschen, die sparen wollen, gaben laut Watson an, dafür weniger Beleuchtung zu nutzen. Stromsparende Leuchtmittel verwenden 47 Prozent den Sparer. Viele wollen auch generell weniger Energie verbrauchen, um so einen Ausgleich zu schaffen.

Für die Umfrage hat das Institut Civey laut Watson online 5000 Menschen ab 18 Jahren befragt.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: