Pallade Veneta - Zahl der Todesfälle im November deutlich über Mittelwert der Vorjahre

Zahl der Todesfälle im November deutlich über Mittelwert der Vorjahre


Zahl der Todesfälle im November deutlich über Mittelwert der Vorjahre
Zahl der Todesfälle im November deutlich über Mittelwert der Vorjahre / Foto: JENS-ULRICH KOCH - AFP/Archiv

Die Zahl der Todesfälle in Deutschland hat im November deutlich über dem Mittelwert der Vorjahre gelegen. Im gesamten Monat starben 88.129 Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl überstieg den Mittelwert der Jahre 2018 bis 2021 für diesen Monat damit um sieben Prozent.

Textgröße ändern:

Zwar sank die Zahl der Covid-19-Todesfälle signifikant, Atemwegserkrankungen nahmen jedoch zu. Im November wurde ein Niveau erreicht, das den Höhepunkt der Grippewellen der Vorjahre übertraf. Im Oktober 2022 starben doppelt so viele Menschen an Covid-19 wie im November 2022, die Sterbefallzahlen lagen damals mit einem Plus von 19 Prozent deutlich über dem mittleren Wert der Vorjahre.

Ein Abgleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der Covid-19-Todesfälle sei aktuell nur einschließlich bis zum 27. November möglich, hieß es. Laut Statistikamt wurden 464 Todesfälle in diesem Zusammenhang mit dem Sterbedatum zwischen dem 21. und dem 27. November gemeldet. Insgesamt lagen die Sterbefallzahlen in dieser Woche zehn Prozent über dem Mittelwert der vier vergangenen Jahre.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: