Pallade Veneta - Grau/Silber weiterhin beliebteste Farbe für Autos in Deutschland

Grau/Silber weiterhin beliebteste Farbe für Autos in Deutschland


Grau/Silber weiterhin beliebteste Farbe für Autos in Deutschland
Grau/Silber weiterhin beliebteste Farbe für Autos in Deutschland / Foto: Patrik Stollarz - Patrik STOLLARZ/AFP/Archiv

Bei der Wahl der Farbe ihres Autos sind die deutschen Autofahrer wenig abenteuerlustig. "Mehr als drei Viertel (77,3 Prozent) der Käuferinnen und Käufer in Deutschland entscheiden sich für die Farben Grau/Silber, Schwarz oder Weiß", erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA), der entsprechende Daten des Kraftfahrbundesamtes ausgewertet hat, am Dienstag. Demnach hat allerdings die Zahl der zugelassenen grünen Autos stark zugenommen, wenn der Anteil auch gering bleibt.

Textgröße ändern:

Die beliebteste Farbe ist weiterhin Grau/Silber: 30,8 Prozent der neuzugelassenen Fahrzeuge wiesen sie auf - das sind noch einmal 0,9 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. Auf Platz zwei liegt laut VDA Schwarz mit 26,3 Prozent und einem Plus von 1,7 Prozentpunkten. Der Anteil weißer Autos bei den Neuzulassungen sank hingegen um 1,2 Prozentpunkte auf nunmehr 20,2 Prozent.

Bei den bunten Farben legte Grün zu. "Zwar macht Grün lediglich 2,2 Prozent der Neuzulassungen aus, der Blick auf die absoluten Zahlen zeigt jedoch einen Anstieg um 25,7 Prozent", erklärte der VDA. Die beliebteste bunte Autofarbe ist weiterhin Blau mit einem Anteil von 9,9 Prozent, gefolgt von Rot mit 5,8 Prozent.

"Viele Pkw-Käuferinnen und -käufer denken bei ihrer Farbentscheidung mutmaßlich bereits an den Wiederverkauf in einigen Jahren und rechnen sich den besten Wert bei einer aktuell sehr beliebten Farbe aus, also Schwarz, Weiß und Grau/Silber", vermutet der Verband. "Damit unterliegt die Farbwahl einem sich selbst verstärkenden Effekt."

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt

Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.

Verfahren gegen russische Kinderhospizleiterin eingestellt

Die russische Justiz hat ein Verfahren gegen die Leiterin eines Kinderhospizes eingestellt, der die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vorgeworfen worden war. Die Ermittlungen gegen Lida Moniawa seien "mangels strafrechtlich relevanter Tatbestände" beendet worden, sagte ihr Anwalt Michail Birjukow am Dienstag. Ihre Organisation bestätigte die Einstellung des Verfahrens und erklärte: "Es grenzt an ein Wunder!"

Souveräne KI: Französisches Unternehmen Mistral stellt neues Modell vor

Das auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisierte französische Startup Mistral hat die Einführung eines neuen Modells angekündigt, mit dem das Unternehmen im KI-Wettrennen Boden gutmachen will. Das neue Modell ML4 werde es Nutzern erlauben, die Parameter der KI anzupassen, teilte Mistral am Dienstag mit. Dies soll demnach nicht nur eine bessere Leistung ermöglichen - sondern auch mehr Sicherheit für Kunden, die ihre Daten privat halten wollen.

Internationaler Währungsfonds: Anhaltender Preisschock wegen Kriegen und Krisen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht anhaltende Auswirkungen von Kriegen und Krisen weltweit auf das Preisniveau von Lebensmitteln und Energie. Die Preise für lebensnotwendige Güter seien im Vergleich zu anderen Gütern inzwischen seit Jahren deutlich erhöht, erklärte der IWF am Dienstag. Die Menschen seien "mit einer anhaltenden Verschlechterung der Erschwinglichkeit von Gütern des täglichen Bedarfs" konfrontiert.

Textgröße ändern: